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Vierter Band.
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§258.

Zweites Kapitel: Der Krieg von 1866 und seine Folgen in Deutschland u. Italien.

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b Vorgängen hatte Bismarck die geheimen Kriegsverträge mit

der m^butschen Staaten veröffentlicht, und schon im Februar war hiers-,,Schluß gefaßt worden, die preußische Heeresverfassung, also Haupt-buch den Grundsatz der allgemeinen Wehrpflicht, einzuführen,satt ^ Das Zollparlament. Ausbau der norddeutschen Bundesver- Z°ll„°rtrageb! ? Diesem Schritte von großer Tragweite folgte bald ein zweiter,

bedeutungsvoller. Durch den Krieg wurde auch der Zollverein auf-^oben; nach demselben wurden zwar rasch die Zollverträge erneuert, aberkon sechsmonatlichem Kündigungsrecht. Eine solche unsichere Einrichtung^ tzte nicht aufrechterhalten werden, ohne die wichtigsten Interessen der

zu gefährden. Deshalb lud Bismarck die süddeutschen Minister Mm iss?d^tt t>on Hohenlohe für Bayern, v. Varnbüler für Württemberg, v. Frey-m /für ^den, v. Dalwigk für Heffen-Darmstadt) zu einer Konferenz nachdas N weniger aber als von der Teilnahme am politischen Leben durftegesckrk E Uon der Mitberatung seiner großen wirtschaftlichen Fragen aus-^Mofsen bleiben, da nirgends mehr ein Regieren vom grünen Tisch schadet,l>el> ^ diesem Gebiete, wo nur ein enges Zusammengehen mit den maß-wirtschaftlichen Kräften den richtigen Weg weifen kann. Nun"ie norddeutsche Bundesverfassung dem Bundesrat und Reichstag dieral ^^tzgebung übertragen. Da aber die süddeutschen Staaten den Bundes-M und den Reichstag nicht beschicken konnten, einigte man sich dahin, fürpg ^Deutschland außer Österreich einen Zollbundesrat und einZoll-axsls ,went ins Leben zu rufen. Der auf Grund dieser Präliminarien 8. Juli 18S7yr^uffene neue Zollvertrag, dem auch Bayern nach einigem SträubenZoll ^ anfangs geforderte Veto beitrat, bildete die Vorlage für dasParlament, das aus allgemeinen, direkten Volkswahlen hervorgehend,

Nr E ^06 in Berlin zusammentrat,aber - ^ Ü^n die süddeutschen Wahlen meist in antipreußischem Sinne aus,w Berlin mußte doch der ärgste Preußenfeind zu der Erkenntnis kommen,

^ Norddeutschland dasselbe warme Gefühl für das Wohl des deutschenbes , tzbs vorhanden sei. Die Thronrede machte großen Eindruck: Die Macht 27 .Aprui8«zjehi ^"analen Gedankens hat den Zollverein von kleinen Anfängen bis zu seinerivx^u Gestalt entwickelt. „Es ist die Frucht einer naturgemäßen Entwicklung,sch^,..bmte Vertreter der ganzen Nation sich zur Beratung der gemeinsamen wirt-d°,.„.Aen Interessen Deutschlands vereinigen. Halten Sie das gemeinsame

Zoll-

Parlament

elN'el^ ^"teresse fest im Auge, vermitteln Sie von diesem Gesichtspunkte aus diege^i "bn Interessen, und ein Erfolg, der Ihnen den Dank der deutschen NationZvllv„ / "ürd Ihre Anstrengungen krönen/' Unter dem jubelnden Beifall desinilner* . Eos wnnte der bayerische Abgeordnete Völck denen, welche nochSchnee Schmebällen würfen, sein hoffnungsfrohes Wort entgegenrufen, der^utsu, ^"rl>e bald ausgehen, „denn es muß doch bald Frühling werden inWit U ^ banden". Die Thronrede am Schlüsse des Zollparlaments konnte 23. Mai wesl>»s sagen: „Diese Session des deutschen Zollparlaments hat dazu gedient,kräftig beseitige Vertrauen der deutschen Stämme und ihrer Regierungen zuein manche Vorurteile zu zerstören oder doch zu vermindern. Es lebt

^kkes ^^2 Gefühl der Zusammengehörigkeit in der Gesamtheit des deutschenben Kraft zunehmen wird, wenn wir allseitig bestrebt bleiben, in

^ssev°*°"grund zu stellen, was uns eint, und zurücktreten zu' was uns trennen könnte."

hatte ?^^rzwort, „dasZollparlament müsse zumVollparlament werden",

' ^deutende innere Wahrheit. Das zu erzielen, die unnatürlichewie zu beseitigen, war nun das Bestreben der nationalgesinnten