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Vierter Band.
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deutsch-französische Krieg und das neue Deutsche Reich. 503

^ 255- Drittes Kapitel: Der

^ Militärgrenze dem Königreich jenseits der Leitha einverleibtgel E Bedingungen festgesetzt wurden, unter welchen die gemeinsamen An-^/9mheiten, zu denen namentlich Krieg und auswärtige Politik gehörten,yandelt werden sollten. Die Einsetzung eines neuen ungarischen Mini-der Deakschen Partei unter dem Grafen Julius Andrassybi^ 4 feierliche Krönung Franz Josephs als König von ün garng. J»»i iM?Uiacht Schluß des Ausgleichswerkes, durch welches der Versuch ge-tcir'sl ^^e, aus Grund eines konstitutionellen Doppelreiches mit mili-Msi' ' diplomatischer und handelspolitischer Einheit und einem vertrags-Beitrag Ungarns zu den gemeinsamen Staatsausgaben dem er-hz^erten Österreich neue Lebenskraft einzuflößen, durch Errichtung eines" Reichsministeriums samt Reichsvertretung (Delegationen aus deni^t^AEntarischen Körperschaften der beiden Reichshälften) für die Gesamt-es ^ der Monarchie gesetzliche Organe zu schaffen und ein friedlicheswMinenleben der Nationalitäten zu begründen.

(§ „cisleithanischen" Österreich wurde die Februar Verfassung Bürgsr-ws e, ? wiederhergestellt und das erste konstitutionelle Ministerium trat uJan^isW^ls welchem Fürst Karlos Au ersperg als Präsident, Giskra

dep in^fwr des Innern, Herbst als Justizminister angehörten, währendi chskanzler v. Beust als gemeinsamer Minister des Auswärtigenstre» ^ Dieses sogenannte „Bürgerministerium" machte ernste An-Hj^wPen, das Konkordat (§ 192) zu brechen und den Einfluß derUnd ^ beschränken, vornehmlich dadurch, daß es die Eheschließung Mai iesgSchule von der Kirche befreien wollte. Aber es fand bei denuns ^^n heftigen Widerstand; noch größere Schwierigkeiten erwuchsen ihmfussun Sonderansprüchen der slawischen Nationalitäten, welche die Ver-^ zentralistisch fanden und die weitestgehende Autonomie der ein-lasse Grönländer erstrebten. Deshalb nahm Auersperg bald seine Ent- April i8ss^Uter ^ ^ stine Stelle trat Graf Taafe. Nach einem Zwischenministerium

^H^sner übernahm der Graf Potocki die Leitung, versuchte aber April i8?a° ^ns, mit den Polen und Tschechen zu einem Ausgleich zu gelangen,dsx der auswärtigen Politik verfolgte Beust das Ziel, in DeutschlandUiede 1866 wiederherzustellen und vor allen Dingen Preußen

zeg. ^Zwingen. Er wartete auf eine Gelegenheit zu einem glücklichen KriegetzjH "lesen ihm so verhaßten Staat und wies alle Annäherungsversuche^rien^Es zurück. Seine Rechnung war aus die llnvermeidlichkeit einesbiiiisi ? Preußens mit Frankreich gerichtet, in dem er als Frankreichs Ver-bter Preußen in den Rücken fallen könnte.

v. Beust

^ Drittes Kapitel.

^ deutsch-französische Krieg und das neue Deutsche Reich.

Entstehung des deutsch-französischen Krieges.

des Frankreich. Das große Ansehen, das Napoleon als Vertreter Az Auslud

haste -.Bestimmungsrechtes der Völker seit dem Krimkriege besaß (Z 211),^heit^^^'ffWm Nation sehr geschmeichelt. Auch die italienischel>Uch "och gegen eine Kompensation (Savoyen und Nizza), wenn

^cht tu den von Napoleon gezogenen Schranken (Z 213), zustande