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Vierter Band.
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511
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Pedro V.vonPortugal1853-1861

1857

17. Juli 1859I1.Nov.1861Ludwig1861—1889

Drittes Kapitel: Der deutsch-französische Krieg und das neue Deutsche Reich. 511

wieder während der Revolution ihre Unabhängigkeit zu erlangen strebte,

p'Urde Gehorsam zurückzuführen. Inmitten eines aufgeregten Parteitreibensä»r Nr n ^ der Versuch, die monarchische Verfassung mittelst einer KönigswahlÄusla ^/^it zu machen, nicht aufgegeben. Bald versuchte man sein Heil imEine Nr gedachte man Espartero oder Serrano als König zu proklamieren.

"°n A ^^bvolution inLissabon, durch welche der fast neunzigjährige Herzog ig. Mai ww^sten den König Ludwig zwang, den bisherigen Minister Loule zu ent-

Itzxio "nd ihn selbst zum Ministerpräsidenten zu ernennen, hatte den Zweck, diedes Hofes zur Übernahme der spanischen Krone zu brechen und dieA xZdee (Vereinigung Spaniens und Portugals) zur Ausführung zu bringen.

^da hatte an der Spitze der Septembristen (H 145) sich den Vorsitz im Ministerium iz.Nov.i 3 S 3i>n bstiq eine diktatorische Gewalt, welche er noch in Händen hatte, als Maria da GloriaNlter starb. Ihr Nachfolger war ihr Sohn Dom Pedro, mit dem das HausRührte r?°^hary den portugiesischen Thron bestieg. Da Pedro V. noch minderjährig war,

^idand V'Üer, „König" Ferdinand, die Regentschaft. Auch unter diesem blieb Marschallseriell 3ahre am Ruder. Vor den Schwierigkeiten der Finanzlage und den

es, ^ Notständen traten die Parteistreitigkeiten immer mehr zurück, und noch besser wurdedie veM^?^das Nachfolger, der Marquis von Loule, ein Kabinett bildete, in welchemH^chdem Parteien vertreten waren. Ein hartes Geschick verfolgte die Königsfamilie,

jährig junge Gemahlin Stephanie von Hohenzollern-Sigmaringen nach vier-

Fieöxx ^ iP verloren hatte, wurde er selbst nebst zweien seiner Bruder von einem hitzigenNicht .gerafft. Diese Todesfälle erzeugten in Lissabon große Aufregung, da das Volk^Udtvi natürlichen Verlauf glauben wollte. Nun bestieg Pedros zweiter Bruder

I^uis) I. den portugiesischen Thron. Er vermählte sich im nächsten Jahre mit derUnd Maria Pia von Italien. Der Marquis (später Herzog) von Loule blieb im AmtSN hestx liberale Reformen das Königreich von den Mißständen vergangener Tage

^Ntli,k dauerten die Parteiwirren fort. Die Krone war diesen Faktionen und ge-Pöbel- und Soldatenaufständen gegenüber machtlos. Durch einen solchen kamAir die wieder ans Ruder, aber einer Vereinigung mit Spanien widerstrebte nicht

nwlligsfamilie, sondern auch das ganze portugiesische Volk.

Äse spanische Thronkandidatnr und die Vorgänge in Eins.

Dtyj. "^Eiche Leben in Spanien zog sich unter den Kämpfen zwischen denb>ie und Republikanern unsicher hin, wenn auch manche Reformen,

Zivilehe, eingeführt wurden. Endlich knüpfte der Minister Primd v ^ ^Einigen mit einem deutschen Fürsten, dem Erbprinzen Leopold s»», mwM. E/ ^ bnzollern, dem Bruder des Fürsten Karl von Rumänien (Z 208),weitläufig mit dem preußischen Königshause verwandt, aber alslvqr Fürsten Karl Anton und der Prinzessin Josephine von Baden,

Achter w Enkel der Großherzogin Stephanie (Beauharnais), der Stief-dex C^"^°ibvns I. (8 39), und zugleich als Gemahl Antoniens von Portugal,

^vslln s ^er des Königs Luis, eher der Familie der Bonaparte zuzurechnen.

^isrn ^^"üte sich Prinz Leopold, die Kandidatur anzunehmen; erst auftatkräftiges Betreiben, der in derselben eine Förderung preu-Nas n ^sicher Staatsinteressen sah und seinen Vertrauten, den Geheimenbch ^ ^r Bücher und den Major Max von Versen nach Spanien sandte,sofern . . KP dort zu studieren, zeigte sich der Prinz zur Annahme bereit,

Mj, ^Bertreter der spanischen Nation ihre Zustimmung geben würden,

Pyhl kchte dem König von Preußen, dem Haupte der Familie, der ihmichlpss.A , einen Rat, aber keinen Befehl erteilen konnte, von seinem Ent-^tteilung. König Wilhelm hielt diesen Standpunkt einer Familien-rat s/I, i Wst; er war nicht für die Annahme und freute sich, als dieöaß Wender zu zerschlagen schien. Jedoch Bismarck, der Wohl wußte,

Haltung zum Kriege gedrängt wurde, und der auch die lauernde8 der andern Staaten kannte, suchte diese spanische Kandidatur zu

Leopold vonHohsnzollern

Bismarcks

Politik

April 187020. Juni