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Drittes Kapitel: Der deutsch-französische Krieg und das neue Deutsche Reich. 51 Z
tz-^rung bei dem preußischen Könige befürworten solle. In der Tat wagteBerun ^ ^ tun; bier jedoch weigerte sich der preußische Gesandte, Grafab»- r ß- entschieden, einen solchen Äustrag auszuführen; Herr von WertherH is^welt von Bismarck unter starker Mißbilligung seines Verhaltens diewng, sofort in Urlaub zu gehen.
voll ^ ^ begann das deutsche Gefühl auszuwallen; bisher hatte man sich ^7»
Nob^ Verhalten, auch der Rücktritt des Prinzen Leopold hatte keineAufregung hervorgerufen. Doch bedurfte es nur noch der geringstenI^^Mjung, den tnror teutonieus zu entfesseln, und diese kam amEms. Am Morgen dieses Tages trug auf der Brunnen-ber französische Botschafter dem Könige die neuen Forderungen„y vor; der König lehnte sie mit den Worten ab, er bedauere, dasb und unerwartete Zugeständnis" nicht machen zu können. EineM ^ simdichtung hat den König den Rücken wenden lassen mit dena^ ossin Worten: „er wolle nicht mehr mit dem Botschafter reden." Dem-^ Ul betonen, daß beide, wie Benedetti selbst bezeugt hat, unterhöflichsten Formen an der Stelle voneinander geschieden sind, die^ ^n Denkstein in Ems bezeichnet. Gegen Mittag erhielt der KönigHu,?blMuen Nachrichten aus Paris und aus Sigmaringen die unmittelbare^so,-l ung über die Verzichtleistung des Prinzen. Mit dieser schickte erKör/ ^uen Adjutanten zu Benedetti, um ihm sagen zu lassen: „derdet/s ^trachte hiermit die Angelegenheit für erledigt." Eine Bitte Bene-°rt/ ^ bine nochmalige Audienz, wies der König zurück: „die Er-über Zusicherung von Bürgschaften für die Zukunft könne er nicht^rke aufnehmen." Zugleich sandte er durch Geheimrat Abeken in richtigerhüssi^uis, daß das deutsche Volk nun den wahren Vorgang erfahrenS^^ende Depesche an Bismarck nach Berlin:
ab, Majestät der König schreibt mir: ,Graf Benedetti fing mich auf der Promenade Emssr De-Ivsvrt Zuletzt sehr zudringliche Art von mir zu verlangen, ich sollte ihn autorisieren,telegraphieren, daß ich für alle Zukunft mich verpflichtete, niemals wieder meineihn, , - ^sug zu geben, wenn die Hohenzollern auf ihre Kandidatur zurückkämen. Ich wiesdiirf/ °bt etwas ernst, zurück, da man ü tont sainais derartige Engagements nicht nehmenliberm". tonne. Natürlich sagte ich ihm, daß ich noch nichts erhalten Hütte und, da er^N>e>U und Madrid früher benachrichtigt sei als ich, er wohl einsähe, daß mein Gouver-a^int . umdernm außer Spiel seit Se. Majestät hat seitdem ein Schreiben des Fürsten (ge-best; o - Vater des Prinzen Leopold) bekommen. Da Se. Majestät dem Grafen. Bene-ble obi Nachricht vom Fürsten erwarte, hat Allerhöchstderselbe mit Rücksicht auf
^Ned»l^ sihmutung, auf des Grafen Eulenburg und meinen Vortrag, beschlossen, den Grafenlassen ^ "tcht mehr zu empfangen, sondern ihm nur durch seinen Adjutanten sagen zu^Nedsi?' Se. Majestät jetzt vom Fürsten die Bestätigung der Nachricht erhalten, dieaus Paris gehabt, und dem Botschafter nichts weiter zu sagen habe. Se.stickn, Ew. Exzellenz anheim, ob nicht die neue Forderung Benedettis und ihreMung sogleich sowohl unseren Gesandten als der Presse mitgeteilt werden soll."
ygn diesen Vorgängen in Kenntnis zu setzen. Jetzt oder nieM gehandelt werden. „Der Haltung Frankreichs gegenüber." so schildert erChrg s.Gedanken und Erinnerungen" die Lage, „zwang uns das nationale"icht ^ Hum Kriege, und wenn wir den Forderungen dieses Ehrgefühls^üsieren^^ wurden, so verloren wir auf dem Wege zur Vollendung^vrsv "^""alen Entwicklung den ganzen im Jahre 1866 gewonnenentätlich/b' und das durch unsere militärischen Erfolge gesteigerte deutscheSjjhü Gefühl südlich des Mains, wie es sich in der Bereitwilligkeit deraaten zu den Bündnissen ausgesprochen hatte, mußte wieder erkalten.
""Baidamuz, Weltgeschichte. 21. Aufl. IV. 83
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ig griff Bismarck den Schlußsatz auf, der ihn ermächtigte, die dj'/Depesche