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Vierter Band.
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Sechstes Buch: D. Gründg. d. neuen Deutschen Reichesu. d. Volleudg. d. ital. Einheit. 8 <

kommen unterrichtet war, dem Marschall den Befehl, zum Entsatz Bazawvorzugehen. Mac Mahon setzte Zweifel in das Gelingen des 8kM8Unternehmens, das nur dann von Erfolg sein konnte, wenn gleichMb1 ?. Aug. ein Durchbruch Bazaines gelang. In einem unter dem Vorsitz des K a m ^gehaltenen Kriegsrat kam man zu der Ansicht, es sei besser, nachzurückzugehen: die Hauptstadt mit ihren Festungswerken sei der geeignetMittelpunkt für die ferneren Kriegsoperationen. Als jedoch die Regeschast, welche bei der herrschenden Aufregung Gefahr für den Kaiser fürchu swenn er nicht nach Paris zurückkehre, in bestimmtester Weife deni8. Aug. wiederholte, gab der Marschall nach, aber beunruhigt von innerendenken. Dieser Zwiespalt seiner Seele lahmte seine Bewegungen und vzögerte den Marsch, oer zuerst nordwestwärts gen Reims und dann, uaeiniger Rast, nordöstlich über Rethel nach Mouzon an der Maas gerEwar, so daß die Spitzen seines Heeres erst am 28. August in dem u?«chwNung Orte eintrafen. Inzwischen war die dritte Armee unter dem Kr"

der Deutschen Pillen Preußen über Bar-le-Duc und Vitry bis in die Nähe.,

Chalons gelangt, um mit der Maasarmee des Kronprinzen von 'welche weiter nordwärts an Verdun vorbei gleichfalls nach Westen E /auf Paris loszugehen. Als nun der Abmarsch Mac Mahons imquartier (durch ein Londoner Zeitungstelegramm) bekannt wurde, erft 3die berühmte, mit bewundernswerter Sicherheit durchgeführte Rech ^schwenkung der beiden deutschen Armeen. Schon in den letztendes August erreichte die dritte Armee das rechte Ufer der Aisne und29. Aug. Buzancy mit dem Feinde ins Gefecht, während die verstärkte w

Armee nach dem Treffen bei Nouart die Maaslinie von Dun und Sie ,gewann. Als dann das Korps des Generals de Failly bei BeauMd.von den Deutschen, besonders Bayern unter General von der TannSachsen unter Kronprinz Albert, unerwartet angegriffen und mitVerlust in die Flucht geschlagen wurde, ging Mac Mahon auf Sezurück. Es wäre dem Kaiser leicht gewesen, sich nach Mezieres inheit zu bringen, aber er wollte die Armee nicht verlassen. Während ^die vierte Armee auf dem rechten Maasufer vorging und, denDouzh überschreitend, gegen die Ostseite von Sedan heranrückte, näh,sich die dritte Armee auf der linken Stromseite der Festung. Ein Rerl^der Bayern, bei Bazeilles über die Maas zu setzen, wurde anfangs zPHgewiesen, aber in der Nacht bewerkstelligten sie oberhalb Sedans den ü ^gang, indes das XI. Korps unterhalb der Stadt bei Donchery umWürttembergische Division noch weiter abwärts den Fluß übersch^ ^Die Aufgabe der Armee des Kronprinzen von Sachsen war es uun,^Höhen im Osten und Nordosten der Stadt zu gewinnen, die des XI- ^V. Korps (von der Armee des preußischen Kronprinzen), westlich ^nordwärts zu marschieren und die Franzosen von Nordwesten zuim Norden mußten sich dann beide Armeen die Hand reichen.

Der i. Sept., Den Bayern unter General von der Tann gelang es nach einem mehrstündigen'

baren Kampfe in Straßen, Häusern und Gärten, sich des fast gänzlich niedergebr» ^Dorfes Bazeilles zu bemächtigen, wobei Mac Mahon durch einen Granatsplitterverwundet wurde, daß er das Oberkommando abgeben mußte. An seine Stelleder von ihm selbst zum Nachfolger ernannte Ducrot, dann der kürzlich aus Afrika hgekommene ältere General Wimpffen. Dieser verwarf die von Ducrot angeordnetezugsbewegung nach Jlly, im Norden der Stadt, als entmutigend für die französischeund ging zum Angriff über; als aber die Sachsen und Preußen den östlichen Höhen)

30. Aug.

Sedan

31. Aug.