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Vierter Band.
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536
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13. Okt.21. Ott.

28. Ott.31. Ott.

Erster Ent-satz» ersuch

536 SechstesBuch:D.Gründg.d.neucnDentschenReichesu.d.Vollendg. d.ital.Einheit-

Die wichtigste Aufgabe war nun die Befreiung der Hauptstadt und dietreibung des Feindes vom „heiligen" Boden Frankreichs. , ^

Zunächst freilich war hierzu nur eine Armee in Burgund unter Cambrrelseine Loirearmee unter de la Motterouge vorhanden. Dazu bildeten sich überall z vreiche Freikorps (Franktireurs), die im Kleinkrieg die Verbindungen der g-stören und Transporte abfangen sollten. Sie wurden oft auch von der Zbevölkerung unterstützt, was dann strenge Bestrafung von deutscher Seite zur v ^haben mußte. Die Ausfälle ferner, die die Pariser nach Süden (Chatillou), ,Westen (Malmaison), hier von den Geschützen des Mont Valerien unterstützt-nach Nordosten unternahmen, scheiterten; bei letzterem behaupteten sie stN..". ^dings zwei Tage in Le Bourget, wurden aber dann wieder nach härtn» kGegenwehr vertrieben. Zugleich wurde von den Deutschen während des L>ktodas Gebiet zwischen Oise und unterer Seine durch Rekognoszierungstruppunter Prinz Albrecht, Sohn des preußischen Prinzen Albrecht, gesäubertdie südöstliche Gegend von einem Württemberger Detachement geschützt, nachaber zog eine Abteilung der dritten Armee, begleitet von zwei Kavalleriedivlst'u^Ein großer Übelstand für die Pariser war die Unterbrechung der Verbindungder Außenwelt: indes wurde doch mittelst Brieftauben und Luftballons ein, n>auch einseitiger und unsicherer Verkehr mit der Provinz unterhalten. ^

Die zum Entsatz von Paris heranrückende L o i r e a r m e e unter d eMotterouge, der in Afrika und Italien seine Schule gemacht ^tte- stzwischen Orleans und Etampes, als der Kronprinz von Preußen, von wAnzug unterrichtet, den General v. d. Tann mit dem ersten bayerst^Armeekorps und einige norddeutsche Divisionen unter General Wsbgegen sie ausschickte. Diese erreichten die schon auf dem Rückzug begnsst ^Franzosen bei Arten ah, drängten sie nach einem hitzigen Gefechte lN-„Forsten von Orleans" und besetzten nach einem furchtbaren Straßenka ,Orleans. Bald darauf eroberte Wittich nach heißem Kampfe die oBarrikaden befestigte und von Mobilgarden und Franktireurs unter vPolen Lizomsk hartnäckig verteidigte Stadt Chateaudun. 3"d^ ^alles waren nur Vorspiele für die eigentlichen großen Entsatzversuche, ^für deren Abwehr war es von höchster Bedeutung, daß durch den FanMetz die zweite Armee frei wurde. ^

§ 272. Die Kämpfe im Osten bis Ende Oktober. Sehr ist"Schwierigkeiten hatte inzwischen das aus verschiedenen Truppenteilen^mischte 14. Armeekorps zu bestehen, mit dem General v. WerderStraßburg auszog (8 269), um den oberen Elsaß mit den FestU"'^Schlettstadt, Neubreisach und Belfort zu erobern und die Gebirgslandschalder Vogesen und des Jura zu besetzen. „

Nicht nur, daß die Zahl seiner Truppen, unter denen die badische Division^General v. Bey er eine hervorragende Stellung behauptete, zu gering war gegen»zahlreichen Feinde: nirgends entfaltete sich der Bandenkrieg in so gefahrdrohender ^esta - ^in diesen Berggegenden, wo man an der Festung Langres einen sicheren Nil»»»der gegen die Deutschen höchst feindselig gesinnten Bevölkerung Helfer, Hehler und

und in den Arbeitern von Mühlhausen fanatisch-republikanische Bundesgenossen Halts- ^6

dings gelang es den badischen Truppen unter General von Degenfeld, bei S6.— 12 . Ott. Etival, Nompatelize die überlegenen Feinde zurückzuschlagen, während

24. Ott. General v. Schmeling die Festung Schlettstadt zur Übergabe zwang und Neuos

von wo aus das gegenüberliegende offene Städtchen Altbreisach beschossen und selbst, duzüge von Franktireurs angefallen worden waren, in seine Gewalt brachte: aber die siEhstdetOstarmee, die in der republikanischen Fabrikstadt Lyon unter General Cainbriels Swurde, sandte immer neue Züge auS. «schast"

Hier erschien auch Garibaldi mit italienischen, spanischen und polnischen Fre 1unter seinen Söhnen Menotti und Ricciotti und seinem Schwiegersohn Canzev-

10. Okt.

11. Okt.

18. Okt.

Aiimpfe tmElsaß

Garibaldi

November