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Drittes Kapitel: Der deutsch-französische Krieg und das neue Deutsche Reich. ZZ7
französischer Abenteurer aus dem Nordamerikanischen Kriege, Cramer, ein^aril n," Republikaner aus Lothringen, die Polen Losack-Haucke und Dombrowski.
b der schon in den italienischen Kriegen bewiesen hatte, daß er Wohl ein mutigerwieder aber für politische Dinge nur ein schwaches Verständnis befaß, zeigte nun
Oh., Er "der seinen idealistischen Träumen den Boden der Wirklichkeit verkannte.
2" si^H ^ Es der französischen Nation nie vergeben konnte, daß sie seine Vaterstadt NizzaÄialr hatte, trat er als Kämpfer für dieselbe auf gegen den preußischen Staat, dem
t>krda«?> b"' Erwerbung von Benetien und die Vollendung seiner nationalen Einheit (Z 285)kinia blockt durch die klingenden Laute von Republik und Demokratie, zeigte er sichE>Ner m .^n Franzosen in dem Hasse gegen die Deutschen und stellte sich in den Dienst^Egrernng, von der sich gerade damals Nizza wieder befreien wollte,fes^ ^" entbrannte denn, während General von Tresckow sich anschickte die wichtige Berg-"m k? ^ Elfort zu belagern, in dem alten Burgunderlande, um Vesoul und Montbeliard,öchru^ Dijon ein Kampf, der an Gefahren und Anstrengungen, an Strapazen und Ent-EiNeni"^ ^uter keinem andern zurückstand. Denn hier hatte man nicht bloß einen Kampf mitdxy, weit überlegenen Feind im Felde zu bestehen, sichlnicht bloß gegen Geschosse aus
HjH^^ierhalt, aus Häusern und Kellern, aus Gebüsch und Wald, aus Gräben und von^ährt schützen, gegen „angreifbare Banden" auszuziehen: das ausgehungerte Land ge-sahr ? spärliche Nahrungsmittel, und die unterbrochenen Eisenbahnen hemmten die Zu-^ ine Verbindung mit der Heimat. Hier war es, wo die badische Division unterErkümnkt ^er und nach dessen Erkrankung unter General v. G lümer sich ihren EhrenplatzSchon Ende Oktober drangen die Truppen unter steten Kämpfen am Oignon,Nebenflüsse der Saone zwischen Vesoul und Besanzwn, bei Rioz, Etnz und Gray, wolein Hauptquartier nahm, bis nach Dijon vor und nahmen nach heißen Gefechtens von dieser alten Hauptstadt des ehemaligen Herzogtums Burgund.
lvM- ^ uuch hier drohten neue, noch schwerere Kämpfe, für deren Be-ugung der Fall von Metz sehr wertvoll war.
hatt^^' Die Kapitulation von Metz. Der Belagerungskrieg um Metzdie b" " Angreifern wie den Umlagerten die schwersten Anstrengungen undfelde Opfer zugemutet. Die deutsche Armee lagerte aus einem Leichen-aufb" u ^ damit verbundene Gefahr wuchs, als vom 6. September an un-15 az ^ Regengüsse den Boden ausweichten; die Krankenzahl stieg auf^att Aber auch die Eingeschlossenen litten in den feuchten Kase-
bu und Festungsräumen, hatten Entbehrung und Not zu überstehen;begannen die Lebensmittel zu schwinden, so daß auch die Bürger
Uitspi-s^^ Frauen und Kindern in die bitterste Not gerieten. Trotz dieserÄeua ' ^ ^age fanden keine Exzesse, keine Meuterei statt, ein günstigesllachb ^ ^ die militärische Leitung des Generals Bazaine, den manden R dihrich des Landesverrates beschuldigte (H 353). Aber wenn auchder Eierten der eine und der andere Handstreich gelang, wie der unterddde. Wirkung der Einwohner des Dorfes Peltre glücklich vollführteMd lvobei fünfzig Ochsen erbeutet wurden — was freilich über Peltre^ ; e feindlich gesinnte Ortschaften ein schweres Strafgericht herab-Aücb^' " dlieb das doch ohne Einfluß aus den Ausgang der Belagerung.R'^ Ausfälle, die der Marschall Anfang Oktober moselabwärts beibei Woipph unternahm, blieben erfolglos; bei dem letzten^eiu b' F^unzosen in neunstündigem Kampfe verzweifelte Anstrengungen,bj^ , r deutschen Heersäulen, deren Kern die Landwehrdivision Kummerstanden wie Mauern und erstritten endlich den Sieg.tvvrdo/^bs Stellung war eine ganz eigentümliche und schwierige ge-i>Urch^-' durch die Erklärung der Republik, die ihm am 9. Septemberh>ichz:^Uen ausgewechselten Offizier bekannt wurde, mußte er auch eine^riergs politische Rolle übernehmen. Er entschied sich mit seinen^u. dem Kaiser treu zu bleiben, und versagte in einem Tages-
Kiimpfs inBurgund
31. Ott.
Belagerung
27. Sept.
2. Okt.7. Okt.
Bazainss
Politische
Stellung