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Vierter Band.
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5,38 Sechstes Buch: D. Gründg. d. neuen Deutschen Reiches u. d. Vollendg. d. ital. Einheit- 8 2

befehl vom 16. September der neuen Regierung die Anerkennung: sieihm ein Werk der „schlechten Leidenschaften", gegen welche jede Armee du ,sellschaftsordnung zu verteidigen habe und besonders die in Metz,nach wie vor die Armee des französischen Kaisers blieb. Durch e^Abenteurer, namens Regnier, der in angeblichem Austrage der KaO ^2 » S-pt. erst in Ferrieres, dann in Metz gewesen war, veranlaßt, schickte er

General Bourbaki nach Chislehurst; als dieser dort die Täuschung erf 'stellte er sich nach seiner Rückkehr der Delegation in Tours zur Verfug ^u- c». Dann verhandelte Bazaine durch seinen Adjutanten, General doyer,

dem deutschen Hauptquartier in Versailles, um, ähnlich dem einstigen P .des Generals Dumouriez ltz 17), ohne Mitwirkung, aber unter 3"/der deutschen Heere der Retter Frankreichs aus den Händen der revolutiouaRegierung zu werden, die kaiserliche Gewalt als Bürgschaft der Ordn >wiederherzustellen und den Frieden mit Deutschland zu ermöglichen. Kv -Wilhelm war bereit unter gewissen Bedingungen die ganze Ärmeenach einer Landschaft Frankreichs abmarschieren zu lassen, die durchbesondere Übereinkunft abgegrenzt werden sollte. Aber die in diestndingungen enthaltene Forderung der Gebietsabtretungen glaubte BaZ ^nicht annehmen zu können. Ebenso konnte sich die Kaiserin Eugenie, Ztz ,,2 «. L«. Bazaine den General Boher abgesandt hatte, zu einer „Verstümuwlu -Frankreichs nicht entschließen. So wurden die Verhandlungen abgcbrnweil weder Bazaine noch die Kaiserin die nötigen Bürgschaften fiirWiederherstellung des Kaisertums geben wollten und konnten. , ^

Nun blieb dem Marschall, nachdem der zum letzten Male versaurwKriegsrat die völlige Erschöpfung der Lebensmittel festgestellt hatte, ul^anderes übrig, als nach dessen einstimmigen Beschlusse den General Ja). ^zum Prinzen Friedrich Karl zu senden, um die Kapitulation abzuschu^pAm späten Abend des 27. Oktober wurden auf Schloß Frescaty du ^Handlungen beendigt; die Bedingungen waren im wesentlichen dieSedan: Übergabe der Armee und der Festung, die Armee kriegsgesaw! ^das Material der Festung als Kriegsbeute; den Offizieren aber wurAnbetracht ihrer Tapferkeit der Degen gelassen. Am 29. Oktober ,folgte dieWaffenstreckung. Aus der „jungfräulichen" Festung ^marschierten in unabsehbaren Zügen die waffenlosen Soldaten an ^Siegern vorüber in die Gefangenschaft nach Deutschland: 3 dtarl^oo(Bazaine, Canrobert, Leboeuf), 76 Generale, über 4006 Offiziere, 1 ^

Mann (20000 Kranke in den Spitälern eingerechnet), 53 Adler,

600 Feld-, gegen 900 Festungsgeschütze und 300000 Jnfanteriege ^wurden den Deutschen überliefert. König Wilhelm feierte dendurch Ernennung des Kronprinzen und des Prinzen Friedrich Kar ^Feldmarschällen und durch Erhebung Moltkes in den Grasenstaud- ^für den Krieg selbst wichtigste Folge war, daß die zweite Armee sur ^Kampf gegen die zum Entsatz von Paris bestimmten Heere verwendbar W

2«. L!t.

.Kapitulation27. Lkt.

28 . Okt.

2. Bis zum Falle von Paris.

8 274. Kommunistische Unruhen in Paris. Der Entsatzversuch ^Loirearmee. Unmittelbar nach dem Fall von Metz fanden auf Anregu.,Englands neue Waffenstillstandsverhandlungen behufs BerufungNationalversammlung statt. Nachdem Thiers am 18. Oktober ergebn^