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Drittes Kapitel: Der deutsch-französische Krieg und das neue Deutsche Reich. 541
b) PrinzFriedrichKarl
28. Nov.
2. Dez.
qW Hauptquartier den Befehl, sich mehr ostwärts zu halten und mit derdem/I ^ Prinzen FriedrichKarl, dem der Oberbefehl über die gesamtenWen Streitkräfte im Süden übergeben wurde, in Verbindung zu treten,zog nämlich von Trotzes heran, wobei er die infolge der Prokla-^ "ONen Gambettas immer schärfer hervortretende feindliche Gesinnungnüd ^lkerung durch Strafandrohungen und Requisitionen nur mühsamWÄt, und vereitelte, verbunden mit den Bayern und mit dem^'^weekorps unter Voigts-Rhetz, durch die blutige Schlacht bei Beauued . "lande, nordöstlich von dem Forste von Orleans, gegen das Wohl^ Wal so starke französische Heer den Plan des Feindes, über FontainebleauMK vorzudringen. Auch ein neuer Versuch, weiter westwärts durch-gWWeu, wurde durch die tapfere Haltung der Bayern bei Loignh undH-W.Wu Goury und durch das rechtzeitige Eingreifen zweier preußischer"m N Wu unter Wittich und Colomb bei dem Dorfe Poupry zurückgewiesen. 2 . D°z.lvi hatte Trochu mit Sicherheit aus Hilfe und Entsatz gerechnet. DiegW Walten Ausfälle, die er um dieselbe Zeit in südlicher und östlicheranordnete (Z 278), sollten die Entsatzversuche fördern, und diesWElainationen Gambettas zeugten von der Zuversicht, welche er undk Genossen hegten oder zu hegen vorgaben,g ttuterdessen war auch der Großherzog von Mecklenburg südwärts vor-g PEt, hatw bei Arten atz und in andern Gefechten den Feind zurück- s-Dez.
O.Wen und reichte nun dem Prinzen Friedrich Karl, der in Pithiviersdies Hauptquartier hatte, die Hand zum gemeinsamen Vorgehen. In>vo Ü Kämpfen am Ufer der Loire und am Rande des dichten WaldesWe die französische Südarmee überwunden und nach einem letzten Ver-dieStadt der Jungfrau zu behaupten, zur Flucht gezwungen, worausZutschen wieder als Sieger in Orleans einzogen.
große Menge Gefangener und eine beträchtliche Kriegsbeute, darunter vier^Mee » ^mpfschiffe, fielen in ihre Hände; in zersprengten Haufen bewegte sich die Loire-rest^ "^mabwärts gen Blois. Gambetta selbst, der von Tours nach dem Schlachtfeld"äs j, wäre beinahe in die Hände der Deutschen gefallen. Aurelles de Paladine,
M Gambetta die Schuld des Fehlschlagen? wälzte, legte das Kommando nieder.
der D, ^5. Die Zersprengung der Loire- und Westarmee,u ^ktator den Plan, die noch vorhandenen Heerhausen und die durch^ '^erbrochene Aushebungen sich mehrenden neuen Truppen in zweider ^ teilen, wovon die eine unter Bourbaki, der das Kommandodu ^ardarmee an General Faidherbe abtrat, weiter ostwärts operieren,
E Kveite unter Chanzy von der Loire aus den Feind zurückdrängen^ tlw in seinen Unternehmungen freiere Hand zu haben, verlegte erÄ!il ? den Sitz der Regierungsdelegation von Tours nach Bordeaux,tat» s " Schwierigkeiten wuchs der revolutionäre Terrorismus des Dik-diilk - und wie sehr immer die Not und die Kriegslasten aus die Be-kg-.Wvg drückten: das erregte Nationalgesühl der Franzosen, die republi-Begeisterung in den Städten, der Mangel an Arbeit, der HaßHabn ^ feindlichen Eindringlinge führten stets neue Scharen zu denfuuim" ' durch Zwangssteuern und Anleihen kamen auch die nötigen Geld-iüsW.W, Zusammen, und in Requisitionen blieben die französischen Heer-^ hinter den deutschen nicht zurück.
tefi^ iW" General Chanzy, der mit Linienmilitär und Mobilgarden sich den Truppen- Loirearmee^Sensj„E ^üoßherzogs von Mecklenburg bei Meung, Beaugency, Marchenoir ent- ?-> 8 . D-z.le, durch die Überlegenheit seiner Streitkrüfte mehrere Tage lang den Feind vom L., 10. Dez.
4. Dez.
Nun faßte Neue Pläne' ^ Gambettas
10. Dez.