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Vierter Band.
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28a.

drittes Kapitel: Der deutsch-französische Krieg und das neue Deutsche Reich. 547

bej m ^ Hauptbedingungen der Konvention waren folgende: „Der Waffenstillstand trittIS. sofort ein, im übrigen Frankreich beginnt er in drei Tagen und läuft am^rne i,^^>,?Eags ab- Die Demarkationslinie schneidet die Bezirke Calvados undLoirxt E deutschen Besitze die Bezirke Sarthe, Jndre und Loire, Loire und Eher,

iibxx ^ und alles davon nordöstlich außer Pas de Calais und Nord. Die Entscheidung

bei .öinn des Waffenstillstandes in den Departements Cote d'or, Donbs, Jura und

^ vorbehalten; bis dahin nehmen die dortigen Kämpfe, einschließlich der Be-ider , .8 von Belfort, ihren Fortgang. Für die Nationalversammlung, die über den Krieg.oNedensbedingungen sich zu erklären hat, sollen freie Wahlen stattfinden. Alsiibkr^^ ""8sort wird Bordeaux bestimmt. Sämtliche Forts von Paris werden sofortUnd m/"' E Stadtwall wird von Verleid igungsmitteln entblößt. Die Linie, SeetruppenKrixg- "^Larden find gefangen, außer 12000 Mann für den inneren Sicherheitsdienst; dieihrx H?b>angenen bleiben während des Waffenstillstandes innerhalb der Tore der Stadt,werden ausgeliefert. Nationalgarde und Gendarmerie behalten die Waffen fürbwNi ^.^eitsdienst, alle Freischaren find aufzulösen. Bon deutscher Seite wird die Ver-^sische von Paris möglichst erleichtert. Zum Verlassen der Hauptstadt ist die fran-

don ^"tsche Erlaubnis nötig. Die Gemeinde Paris zählt eine Kontribution

der H -Millionen Francs innerhalb 14 Tagen. Die öffentlichen Werte dürfen währendgesy- des Waffenstillstandes nicht entfernt werden. Alle deutschen Kriegs-sollen sofort gegen die entsprechende Anzahl französischer Gefangenen aus-^ werden, desgleichen Schisfskapitüne und andere beiderseitige Gefangene vom Zivil."

^ Ausführung der Konvention wurden die Forts geräumt und vonEschen besetzt, die Vorbereitungen zur Vornahme der Wahlen ge-^tte ' suchte Gambetta die Bürger, die dem Kaisertum gedientdiesem Ei der Wahlberechtigung auszuschließen; als aber Bismarck gegenEed ^^ung der Übereinkunft Einsprache erhob, begaben sich zwei Mit-dstl sv .. Verteidigung, Jules Simon und Etienne Arago, nach Bordeaux,^ Pünktliche Ausführung der Konvention ins Werk zu setzen.

Und begrüßte man die ankommenden Proviantzüge mit Jubel. Die an Luxus

Und y,"kbensgenuß gewöhnte Riesenstadt sah in der Tat auf schwere Leidenstage zurückertrag ^ "iuß gestehen, daß sie dieselben mit einem Heldenmut und einer Standhaftigkeitbwt ^ » x ' öw die volle Bewunderung verdienen. Das frische Fleisch verschwand, das Weiß-^ daz der Pariser so großen Wert legt, wurde durch ein Gebäck von Mehl undselbst zu zuletzt mußte man zu den Hunden, Katzen, den Tieren des Zoologischen Gartensleih. ^.oen Ratten greifen; die letzten Lebensmittel wurden nur noch rationenweise ver-ficht „/k^Echüiche Gasbeleuchtung hörte auf; Brennmaterial war in dem kalten WinterUuf ih^ schaffen. Zu einer Erkenntnis der wahren Sachlage aber konnte sich diese eitle,^edeu m "^üme Haltung" so stolze Pariser Bevölkerung nicht aufschwingen. Nach ihren^Ueit nicht vom stärkeren Feinde besiegt; es war durch die Schwäche und 11n-

^tcht Regierenden, durch den Verrat eigennütziger Seelen geopfert worden. Diever sEe bald noch schlimmere Tage als die der feindlichen Belagerung überstehen.

MfsiE 280. Der Krieg zur See. In aller Kürze muß noch der sran-^iltscki" ^uternehmungen zur See gedacht werden, von denen das nord-et ö- .Küstenland so große Gefahren gefürchtet hatte. Auch hier war^herb Moment versäumt worden. Wäre die Panzerstotte, die in^chtia^ ausgerüstet wurde, zu Anfang des Krieges mit einer kampfes-ichj) Seemannschaft in der Nordsee erschienen, so hätte sie an HollandE^üiark, wo die preußenseindliche Partei laut ihre Stimme erhob,»i>tlli>. Verbündete, so doch Vorschub gesunden, aber als der Vize-dep Graf Bouet Villaumez, in die Nordsee einfuhr, um zunächst^"lee» ' busen zu bedrohen, hatte schon das Einrücken der deutschen Land-Frankreich das kriegerische Feuer in Kopenhagen gedämpft. DerM Abgesandte, Herzog von Cadore, wurde in der dänischen Haupt-^schifs Kühler Zurückhaltung empfangen; und da bald daraus die zumwußten s bestimmten Marinetruppen für den Landdienst verwendet werden' w waren die Erfolge der französischen Seemacht ganz unbedeutend.

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Waffen-stillftanobedingungsn

Die Fran-zosen in derNordsee

Ende Juli