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Vierter Band.
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551
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Drittes Kapitel: Der deutsch-srauzöstsche Krieg und das neue Deutsche Reich. 551

Abn- "och hinlänglich Streitkräfte zur Fortsetzung des Kampfes.

Und ^ veue Regierung sprach sich für einen „ehrenvollen" Frieden aus,

Antt-E c?^hrzahl der Versammlung gab ihre Zustimmung. Auf denvon Favres wählte die Nationalversammlung eine Kommission is. F-br.

9evrd r ^"ögliedern, welche den Chef der Exekutive und die ihm bei-ikühp^r" Minister Favre und Picard bei dem Friedensgeschäfte unter-/"^ten, und vertagte dann die Sitzungen bis zum Abschluß deröie ^Eungen. Es kamen schwere Tage für die französischen Unterhändler,ubtrel^ Et Bismarck in Versailles zusammentraten. Daß Gebiets- 21 .- 2 S. F-br.

und Kriegskostenentschädigung bewilligt werden müßten, hatteUnd Prinzip schon zugegeben; aber über die Ausdehnung der ersterenunK ^ der letzteren fanden lange und bewegte Erörterungen statt ;

?r verlangte Einzug der deutschen Truppen in Paris stieß auf heftigenEsr stwuch. Allein Bismarck bestand entschieden auf der Abtretung von Med-ns-hufeu Deutsch-Lothringen mit Einschluß von Metz und Dieden- °buchte ^ugebens bot Thiers die Schleifung der Grenzsestungen an, vergebensd^ R ^ Entscheidung vor ein europäisches Schiedsgericht zu bringen:kjchij-^Nskanzler beharrte bei der Gebietsabtretung als Bürgschaft gegenreichp^^iegsbedrohungen und als Siegespreis für die schweren und opfer-^uf ,urpfe; auch der von England und andern Neutralen erhobeneKreüp .ßmut Mäßigung zu üben, der selbst in manchen deutschen8vrd°" ^ Echo fand, vermochte den gewiegten Staatsmann nicht von feinerabzubringen. War doch auch das deutsche Volk in seiner über-^Utick - Mehrzahl mit ihm einverstanden, und war es doch nur alt-^eichsland, was man begehrte. Nur mit Mühe ließ man im^ohtx ^^vptquartier sich bewegen, als das ganze Friedenswerk zu scheitern^sik -L Festung Belfort von dem übrigen Elsaß zu trennen und imsich aus I?Eeichs zu lassen. Hinsichtlich der Kriegskosten einigte manl8?z I ore Summe von fünf Milliarden Francs, wovon die eine im JahreBis ^ ^st E einem Zeitraum von drei Jahren getilgt werden sollte.stiiu^F ^a-ilichen Abtragung mußten deutsche Besatzungstruppen in be-vexlau^ Departements von Frankreich unterhalten werden. Auch von demivessli^v Einzug in Paris wurde teilweise Abstand genommen; nur die^Eete bis zur Konkordienbrücke sollte von den deutschen Truppen

^iserlVk,^^ nach zwei Tagen wieder geräumt werden. Ja, man war imden " Hauptquartier bereit, um den Preis von Belfort gänzlich aufzu verzichten. Allein, diesmal siegte bei den französischenDeu H Adlern der Vorteil über die Eitelkeit: Belsort sollte französisch bleiben,ein^ Npst-O^brn der annektierten Länder aber sollte es freistehen, binnenAus ^Een Frist zwischen beiden Nationalitäten zu wählen,iiiniu ^uud dieser Bedingungen wurde am 26. Februar der P r ä - Prmmmar-^stand eden v 0 nVersailles abgeschlossen und zugleich der Waffen-

^ 6. März verlängert, damit die Genehmigung der National-

"Ichinerrs^ ^ ^ Bordeaux eingeholt werden könne. Es war für Thiers eineUnd in ö ^ Mission", den Vertretern der Nation, die mit lautloser StilleAriedensn* ^den Spannung seinen Worten lauschten, den Inhalt desAortrgg Ecags mitzuteilen; er vermochte vor innerer Bewegung seinenuicht zn Ende zu führen, Barthelemh de St. Hilaire mußte dieViktor beenden. Aber wie sehr auch die Oppositionspartei, Quinet undugo an der Spitze, nochmals ihr verbrauchtes Rüstzeug Wider die