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Vierter Band.
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552
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552 Sechstes Buch: D. Gründg. d. neuen Deutschen Reiches u- d. Bollendg- d ital. Einheit- 8 ^

„schmachvolle Verstümmelung Frankreichs" ins Feld führte, die VersamM^^erkannte in überwiegender Majorität die Notwendigkeit des Friedens,/n Miirz 1871 7 lnt 546 gegen 107 Stimmen die Präliminarien angenommen will' -Am 2. März verkündete ein Telegramm Kaiser Wilhelms an seinemahlin das wichtige Ereignis in folgenden Worten: „Soeben habe ichFriedensschluß ratifiziert, nachdem er schon gestern in Bordeaux vonNationalversammlung angenommen worden. So weit ist also das gfl"Werk vollendet, welches durch siebenmonatliche siegreiche Kämpfe errungwurde. Dank der Tapferkeit, Hingebung und Ausdauer des unvergleichlichHeeres in allen seinen Teilen und der Opferfreudigkeit des Vaterlan ^Der Herr der Heerscharen hat überall unsere Unternehmungen sichtlich §segnet und daher diesen ehrenvollen Frieden in seiner Gnade gelingen lag 'ihm sei die Ehre; der Armee und dem Vaterlande mit tief erregtemmeinen Dank." ^

Einzug der Auf die Beschleunigung der Entscheidung der Nationalversammlung in Bordeaux .'"der Einzug der deutschen Truppen in Paris am 1. März von großemgewesen. Man hatte von deutscher Seite zwar nicht auf einer Besetzung der Hauptstastanden, aber dem deutschen Heere war man für seine großen Opfer die Genugtuungdaß durch eine äußerliche Handlung unzweifelhaft die Überwindung von Paris da 8 ^werde. So kam mau zu dem Ausweg, daß preußische und bayerische Truppen an demValerien und dem Triumphbogen vorüber durch die Elysüischen Felder bis zum Einn ^platze ziehen und in dem Stadtteile nördlich der Seine lagern sollten. Bei Longch^E1 . März Boulogner Wäldchen hielt der neue deutsche Kaiser die Revue ab; dann zogen die ^st-ill strammer militärischer Haltung nach den bestimmten Stadtteilen, ohne die einzelnenausbrüche der zahlreich herbeigeströmten Volksmasse einer Beachtung zu würdigen- ^am 3. März, da mittlerweile die Ratifikation des Friedensvertrages von Bordeaux eingkwar, erfolgte der Rückzug.

§ 283. Die Pariser Kommune. Friede von Frankfurt. Am/-^^verließ das deutsche Hauptquartier Versailles, wo es fünf Monate seinen ^gehabt hatte. In der Versammlung zu Bordeaux herrschte Zwietracht, ^noch stieg, als Kaiser Napoleon kurz vor seiner Abreise von Wilhelmsnach Chislehurst in einem Manifest gegen die von der NationalversaMw«.März 1871 beschlossene Absetzung der napvlevnischen Dynastie Einspruch erhob und

neue Volksabstimmung forderte. In Paris waren einzelne Ouas ,^ParisMontmartre, Belleville, Billette, in wilder Gärung, und die

garden, zum großen Teil aus den Arbeiterschichten gebildet, zeigten//Neigung, die Waffen niederzulegen und sich den Geboten der dlat/Versammlung zu fügen. Die Aufregung nahm zu, als man in der N/wVersammlung darüber beriet, wo die neue Regierung ihren Sw

Was im Oktober unter den gewaltigen Eindrücken ^zur Durchführung gekommen war (Z 274), 6/-/Zentralkomitee der Nationalgarde gewählte 1 6 ,

dem

schlagen sollte, ob in Paris, Versailles oder Fontainebleau.m. März sich für Versailles. Dadurch trieb man die Stadt Paris der Rein die Arme.äußeren Kriege-nun. Die von18 . März demokratische

Assy, Cluseret, Grousset u. a., versagte der Regierung undVersammlung zu Versailles den Gehorsam

mit Gewalt zur Unterwerfung zwingen wollte, einen bewaffneten -<-7stand. Die Regierung hatte es verabsäumt, sich rechtzeitig der am ^Montmartre aufgepflanzten Kanonen zu bemächtigen: und als nuLinientruppen, statt auf die Empörer zu feuern, massenweise zu ihnen

ommnne" von Paris, an ihrer Spitze Blau pur,

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und organisierte, als tun" ,

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