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Vierter Band.
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Erstes Kapitel: Literatur.

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^kchH ^ ^ gefährliche Treiben schlug Wolfgang Menzel (vgl. unten) zuerst Lärm, wofür erNu„ der Schmähschrift Über den Denunzianten gezüchtigt wurde. 1835 schritt

Bundestag gegen die überlauten Vertreter der „neuen Epoche des Geistes", denenschafft , 3 durch die Widmung eines Buches den Namen Das junge Deutschland ver-^eder v Polizeimaßregelu, Bücherverboten und ähnlichem ein. Die meisten Mit-

die jün^n ^ Schule sind später zu geläuterten Ansichten gereist. Anderseits zeigt freilichKein,- „ ^ Entwickelung unseres Schrifttumes, wie lebenskräftig die damals ausgestreuten^ Sewesm sind.

Hnupt des jungdeutschen Kreises kann Karl Gutztow gelten, ein beweglicher Geist

Zestsch E^^betem Beobachtungssinnc und vielseitiger Anlage. Als Mitarbeiter einigerNgen!»!»" '""chte er durch kritische, satirische und literarische Arbeiten auf sich aufmerksam;^ hekü ^ ^nrde dann sein vielbesprochener Roman Wally, die Zweiflerin durch^Mali ^ Angriffe auf Religion, christliche Sitte und Ehe. Die entrüstete Anzeige seinesschriftst^" Freundes Menzel brachte ihn in das Gefängnis. Danach kehrte er zur Tages-Teadx den Öffentlichen Charakteren, Den Zeitgenossen, ihren

f>. a. Schicksalen und Charakteren, Der roten Mütze und der Kapuze

Dienen wandte sich aber hauptsächlich der Bühne und dem Schauspiele zu. So er-

G,ttx-^osr zahlreichen Novellen und Romanen, wie Maha Guru, Geschichte eines^"sta Dramen Zopf und Schwert, Das Urbild des Tartüffe, UrielKönigsleutnant. Daneben gaben seine Briefe aus Paris, die groß-^"chenkrö o^iromane Die Ritter vom Geiste und Der Zauberer von Rom, seineTetst^.b^Üt Unterhaltungen am häuslichen Herde glänzendes Zeugnis von GutzkowsÄtz a, ^ Erfindungsgabe und auf eindringender Beobachtung beruhender Charakteristik,geiiaz i«!>^^kretür der Schillerstiftung in Weimar tat er einen verzweifelten Schritt,^eni R^ch wieder und Übte dann zumeist in Süddeutschland. Sein plötzlicher Tod beiÄer„bb^5"E>unglücke in Sachsenhausen machte in ganz Deutschland den tiefsten Eindruck. —^klnriu, » der Bühne galt die erfolggekrönte Tätigkeit des etwas starrköpfig angelegtendolstisZ^ube ' .

Anfänglich Student der Theologie, widmete er sich nach einigen Jahren^ Ü^Ugung und Haft wegen aufrührerischer Umtriebe und nach Reisen in ItalienHilde,., ^^ier der freien Schriftstcllerei. Neben zahlreichen Romanen und Novellen,verschiedenen Inhaltes, wie Das junge Europa, Reisenovellen,k ei»? Königschlösser, bor allem Der deutsche Krieg in 9 Bünden, schrieb

^Ijer ,"3e Reihe von Dramen ernster und heiterer Art, wie Monaldeschi, Struensee,^°se'v,^"" die Karlsschüler und die Lustspiele Rokoko, Gottsched und Geliert,3 ^»kf^ "3en, überall feinstes Gefühl für das Bühnenwirksame bekundend. Mitglied des^nilim^ '^"'ckvments im Jahre 1848, hat er eine gewandte Schilderung von dieser Ver-w 1^^ übernahm er die seiner Anlage und Neigung zusagende Leitung

^ie„. ^ veaters, 1872 nach einer gleichen Tätigkeit in Leipzig die des Stadttheaters in^Stb/^ Erfahrungen und künstlerischen Absichten legte er nieder in den Werken Daso er,i?e norddeutsche Theater, Das Wiener Stadttheater. Sein

^ÜtUhl die Erinnerungen. — Theodor Mundt, der schließlich doch auf denLiteratur in Breslau und Berlin berufen wurde, machte sich durch Kritiken,

' und ssterarische Aufsätze bekannter als durch seine Novellen, darunter

Östlichen^"Erhaltungen mit einer Heiligen, die hauptsächlich die gesell-^ eig^u» Tj^hältnisse der Gegenwart behandeln, und durch geschichtliche Romane. Er warigligiou Dheoretiker der Schule, deren grundsätzliche Vermischung von Politik unds? »Sstl" ^ Gebilden der Phantasie sowie den Ersatz dichterischer Darstellung durchseiner begründen und als vorn Geschmacke der Zeit gefordert zu rechtfertigen,'r'tknr„"^3^ehnten Schriftstellerei, auch in den Blättern Litterarischer Zodiakus,^ die als n*. und Wissenschaft, Der Freihafen usw., war. Seine Gattin

m"»>arw. bise Mühl b ach bekannte schreibselige Verfasserin zahlreicher geschichtlicher. ^UrtxllzÄ^^ Erstlingswerke, wie Der Zögling der Natur, zeugten von bedenklicherst, s^t'.— Gustav Kühne leitete die Zeitung für die elegante Welt inx^Me nnd^ll Sinne. Durch stilistische Form und seine Beobachtung sind seine

hxg"l sein^ ^""Een, lyrischen und epischen Gedichte ausgezeichnet. Geringere Bedeutungwü ^intra^.^""^ielen zu, in denen die Bewegung des Gedankens die dramatische Straff-iv l>er ^ - ch"gt. — Weniger durch die Menge seiner Schriften als durch die Schürfe,>"Äornyezm^ Ädeen vertrat, erregte Ludolf Wienborg die Aufmerksamkeit, freilich auchbe bzstge Bundestages, der ihn mit seinen Gesinnungsgenossen ächtete. Seine Ästhetischen^»ny er „dem jungen Deutschland" gewidmet; danach wurde die ganze Schule

Darstellungen aus den schleswig-holsteinischen Feldzügen"damuz, Weltgeschichte. 21. Ausl. IV. 36

Gutzkom

1811—1878

Lauve

1806-1881

Mundt

1808—1861

Luise Mühlbach

1814—1873

Kühne

1806-1888

Wienbarg

1802—1872