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Vierter Band.
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569
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Erstes Kapitel: Literatur.

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Nit t. ^ durch Ernst wie Scherz köstliche Novellensolge Die Leute von Scldwytaöeradezu berühmt gewordenen Stücke „Romeo und Julia auf dem Dorfe". —^prack> ^^Eennung verdienten Lhrik und Roman von Konrad Ferdinand Meyer. Stil, K. Z^>>>kti dankentiese, Phantasiereichtum und die Wahl wirkungsvoller Farben drücken

>md den Stempel eigentümlicher Kunst auf. Dem in Stimmuugsmalerei

^.^^stik vorzüglichen Epos Huttens letzte Tage steht Wohl am nächsten die^oiNnn Novelle Der Heilige. Daran reihen sich die künstlerisch vollendeten

such E Jürg Jenatsch, Die Richterin, Die Hochzeit des Mönchs, Die Ver-täu d^ Pescara u. a., die mit den kleineren Erzählungen, besonders dem Schusseer Kanzel, durchweg zu den Zierden deutscher Literatur im allgemeinen zählen,bemerke ^2- Anhänger der klassischen Überlieferung. Es braucht nicht besondersSewell ^ werden, daß das klassische Ideal, rein menschlichen Gehalt in an-ernsw L» ^rm zu fassen, auch in der Zeit der Gärung in Kunst und Politikvdxx ^ber und treue Pfleger fand. Ob die Jungen sich mehr an Schiller^ Goethe anschlössen, hing von der Anlage und dem Charakter des ein-Gxy ."b, war auch dem Ergebnisse nach von minderem Belang. Im bewußtenAbi«, ^ gegen romantische Übertriebenheit, gegen die Abhängigkeit von den"^n Bestrebungen des Tages und gegen die Vorliebe für diedie ^ und die anheimelnden Reize des gewöhnlichen Lebens fanden sich^ klassischen Kunstübung zusammen, auch darin den MeisternMir » ^ ihr Hauptaugenmerk auf die Bühne richtete. Wo immer sie

weiter?- - mustergültige Überlieferung anknüpften, um selbständig den Fadenimmer leitete sie ernstes Streben und der Blick auf die hohenI... Mr. I,„k> Iinbebpnkllcki war es dabei, daß sie von den Er-

durch Erweiterung des Stoffgebietes,und durch die Einbürgerung fremd-do^> ^"vgoonoe ruymen ausgedehnten Gebrauch machten; waren

Mm guten Teile durch die Schule eben dieser Romantiker gegangen,devi Gx s 8llt selbst von dem späteren schärfsten Gegner der ästhetisierenden Verschrobenheit,trat m Uon Platen-Hallermünde. dlach der Rückkehr aus Frankreich

Must, cvFMten aus dem Heere und lebte später fast stets in Italien seiner hochstrebendenIMee ^ ideale Auffassung brachte ihn in immer schärferen Gegensatz zur Dichtungan« von den politischen Zuständen wandte sich sein vaterländisch-mannhafter

Msteraüll^^E ab. Einsam und frei, suchte er so seine strenge Auffassung von Kunst in^rachx Schöpfungen zu verwirklichen, die an gewählter Form und Wohllaut der^bnsuna dastehen. Platen schwelgt förmlich in der Schönheit und der ungestillten^ ihr und gibt seiner Lyrik zart elegischen und echt dichterischen Ausdruck.

""Me„ /?Mantikern hatte er die spielende Leichtigkeit in der Verwendung fremdländischerfaulste ^ Me sie besonders seine Ghaselen und Sonette zeigen. Mit den Oden

Weyrr1825 -18S8

Begreiflich und unbedenklich^drch /!?P^n, deren sich die Romantiklaubig ^lgerung der Sprachgewandtheithe Bersgebilde rühmen durfte, a

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selbst

an

Gleich vollendet sind die Balladen,

Platen1796 -18ä5

st ^ ^ uvc t. tkttst, ^ t. r. V «r ^ ^ ^ ^ --o <.

t Dichte Dramatik gerichtet sind, vor allem in dem Märchenepos die Abbassiden, ^ ^s^ene Kraft zur schönsten Geltung. — Wenn Platen selbst für seine schönheits-

E hlleb y: ^Mrung nie auf das Verständnis und den Beifall der Menge gerechnet hat,, ^drich ? Elnahmelosigkeit seines Volkes allzeit ein Stachel im Leben des Grafen AdolfSchack aus Mecklenburg-Schwerin. Nur vorübergehend im Staatsdienste,

/Mffe und n ausgedehnten Reisen im südlichen Europa und im Morgenlande Anregungen,allem Farben für seine reiche Dichtung gesucht, der mehr seine Geistes-IsMstiest ^/^^und Sprachgewandtheit und in Freiligraths Art kühne Reimkunst als Ge-rh^llturaxs^s,, . pstndungsgehalt den eigenen Charakter geben- Weder seine zahlreichenNackid'^t Schriften über arabische, spanische und persische Kunst noch die Mengea,,.. lchtungen indischer, spanischer, portugiesischer und anderer Werke lassen sich auf-

Nhlx

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ipiest eb's°a ^gliche Roman in Versen Durch alle Wetter, 'E und -ramr-burtstaa-^r des Dichters nimmer ruhenden Schaffensdrang zeugen. Bei T'.'

^olk ^mochte ihn die Erhebung in den Grasenstand nur wenig darüber zu daß sein

'hm den Dichter über dem Förderer und Kenner der malenden Knnst ganz

Schack

-1894