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Vierter Band.
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Erstes Kapitel: Literatur.

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und Abschluß und der Beginn einer neuen Entwickelung. Diese zeitigte dann Schau-

^""erspiele, besonders aber wohlgelungene Lustspiele, wie Die Liebcsleugner,djb »>./ Dhr. Mehr und mehr aber nahm Jordans Schaffenskraft der Plan in Beschlag,Hi>^^ungensage neuzubeleben. Er wählte für die beiden Teile Siegfriedsage undder i. uands Heimkehr, die er selbst als fahrender Sänger vortrug, den Stabreim,er -. Nachdichtung unleugbar Schwung und seltsamen Klang verleiht. Doch meinte„,,j>? Z" diesem Rückgriffe durch Das Kunstgesetz Homers und die RhapsodikUnd Vers und Stabreim erweisen zu müssen. In den Romanen Die Sebalds

Tirk Wiegen beeinträchtigt das Hin und Her der Betrachtung die künstlerische

Sind "M- — Alles, was glänzende Sprache, üppige Erfindungskraft, warme Sinnlichkeit undjH^ude Farbenpracht an Reiz zu bieten vermögen, vereint Paul Hehse in seiner un-sei« . Touren Dichtung. Vom Märchen und Trauerspiele ging er aus. Doch lag dieses^ ^ Zulage wohl weniger nahe als die Erzählung, zu der er sehr bald vom MärchenNj.,?urschritt. Wenigstens stehen seine dramatischen Erfolge nicht im Verhältnisse zurdem ^ "br ernsten und heiteren, immer vornehmen Bühnendichtungen, noch weniger zueyd^ ^vaunlichen Beifalle seiner gefeierten Novellen und Romane. Die gleichmäßige Voll-vo» ^iner ungezählten Prosageschichten verbietet, diese oder jene herauszugreifen. Auchgey '^Uen Romanen mögen Die Kinder der Welt und Im Paradiese nur darumNiick?» werden, weil sich in ihnen Hehses fest auf der Erde haftende, allen Hoffnungen undr>ne ' ^ aus ein Jenseits abholde Denkweise am deutlichsten ausspricht, in die freilichÜH ^wlich selbstherrliche Gleichgültigkeit gegen die Grundlagen und Satzungen des bürger-abex "^eus einbegriffen ist. Diesem mit seiner Nüchternheit und Ehrenhaftigkeit, weit mehrHet,! der Dumpfheit und dem Elende des neuerdings so bevorzugten Hinterhauses stehtHost kt ^ stemd gegenüber. Die Kreise der Bildung, die Ungebundenheit des Künstlertumes,den ' Schönheit und heißblütige Menschlichkeit: sie in stets neuem Lichte und mit leuchten-de Ls^en ZU schildern, ist Heysens Vorliebe und Stärke. Steht er so in Hinsicht auf^ > wfftvahl zu Freytags biederer Lebensanschaung im Gegensatze, so nicht minder zurdes s^eitstreue der Gegenwart durch künstlerisches Feingefühl und gedämpfte Darstellungeinxr^" Menschlichen. Auch seine Gedichte sind durchaus formvollendete Eingebungendornehmen, hochstrebenden und lebensfreudigen Natur.

3. Österreichs Sänger.

u^t,. 8 293. Auch Österreich, wo der Freiheitsgedanke und die Vaterlandsliebedez ^ "ein Lebensgenüsse und der heiteren Kunst hinsiechten, wo die Schriftensinnlich leichtfertigen wie begabten Friedrich von Gentz (1764—1832)»ich ^Es(au für die einzig echte Staatsweisheit ausgegeben und die politischendear/^chichtlichen Erzeugnisse eines Karl Ernst Jarcke (1801—1852), des Mit-wurÜ" - ^ der Deutschen Burschenschaft, der später katholisch und Metternichs Gehilfe!»kv Emanuel vonHurter (1787—1865), dem Abfall und Wandlungs-

Ms, ^ gleichfalls amtliche Stellung und den Adel dazu verschafften, undhehrer aus der Fremde eingewanderter Verfechter ultramontaner und selbst-"ervi Zündsätze als Ausdruck der öffentlichen Meinung hingestellt wurden,schla stch des politischen Freisinnes in der Dichtung nicht ganz zu ent-Wurd^' dduter der Metternichischen Polizeiherrschaft und Geistesbedrückungzpeinzelne klagende Stimmen laut, die um so ergreifender und wirksamer^ei? Zeit sprachen, als sie mit Würde und Haltung einem strengen, jedek„xHt^^brung beargwöhnenden Regierungsysteme eirtgegentraten und dem ge-suchtes

H-Ys-gsl>. 1880

-steten Volke Selbstachtung und Gefühl für Menschenwürde einzuflößen

Oberführer dieser freieren Richtung war Anton Alexander Graf von Auers- Anast. Gründurch r"? Laibach. Unter dem Namen Anastafius Grün machte er sich zuerst berühmt mos-i8?sRomantische Epos Der letzteRitter, eine Folge von Romanzen im Nibelungen-die ^ deren Held Kaiser Max I. ist. Freimut, Kraft und dichterischer Schwung zeichnen^chil^OZiergänge eines Wiener Poeten und die zarten, bilderreichen ElegienHofaxr^. o»s. Nach längerer Pause erschienen Die Nibelungen im Frack, eine launigeluge aus dem 18ten Jahrhunderte, und der Pfaff vom Kahlenberg, eine Volk-

bbexgl Österreichs heiterer Vergangenheit. Bis zu seinem Tode hat der Graf die deutsch-' Ideen vertreten. — Kampfesfreude und Zukunftshoffnung atmen in den markigen