Erstes Kapitel: Literatur.
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lochten ^l>2ie. Den außerordentlichen Erfolg seiner lehrhaften Erstlingswerke ver-lebte als späteren, künstlerisch reineren Romane nicht zu wahren. Eine Zeitlang
suchte ,-^H.""usgeber dichterischer Zeitschriften Ernst Eckstein in Leipzig. Auch er ver-biirtiapr^-/m geschichtlichen Romane; glücklicher war er jedoch in der Behandlung zeit-^ Kar Camilla, Familie Hartwig, Themis, während Der Besuch
»uz »n ^4n zum Liebling der Jugend höherer Schulen machte. Über Julius Mosen« vgl. S. 579.
»ameatlijs .' Rheinlande «nd Süddentschland. In den regsamen Städten des Rheines,«!t^> n Düsseldorf, wo eine der Münchner ebenbürtige Kunstschule blühte, in Bonnlegten Üniversität, wo Arndt <Z 83), Dählmann <Z 162, 304) u. a. wirkten, in dem
Kunst ».^anksurt mit seinen großen Erinnerungen, seinem Wohlstände und seiner fürGebiet- . ",^r und jegliche Bildung empfänglichen Bürgerschaft wurden die mannigfachender Dram^e!^" Gebens mit Eifer und Erfolg bearbeitet. Karl Jmmermann <H 289),schuft "Achter Christian Grabbe, ein verwildertes Talent, bei dem die gärende Leiden-^kiibisck Klarheit und Besonnenheit durchzudringen vermochte, der Anhänger der^chultz " schule (Z 290) Christoph Joseph Matzerath und der jung verstorbene Adolf^aprt Kaufmann in Elberfeld, der die Epen Martin Luther und Ludwig
Kar) ^. *Mete, der Bearbeiter und Sammler altdeutscher Heldensagen und Volksliederder Kriti^"^' dichterische Domherr Smets, ein Sohn der Sophie Schröder (Bd. III),^ssüchx ^ Romanschriftsteller Levin Schücking, dessen Gattin Luise ebenfalls eineDas ^ ^zählerin war, der beliebte Verfasser zahlreicher Lustspiele, wie Doktor Wespe,288) Haupt u. a. m., Roderich Benedix aus Leipzig, Gottfried Kinkel
u. a. ^ ^ gelehrte Kunstgeschichtschreiber und Kunstkenner Karl Schnaase aus DanzigStatt '^dten an den Ufern des Rheins, dessen Sagen die Dichterin Adelheid vonArbeitet Karl Geib, Wolfgang Müller (von Königswinter) gesammelt undHerz ^ haben. Außer Balladen und Romanzen haben besonders das Liederbuch „MeindNtdxA?^^hkin" und das überall beifällig aufgenommene Lustspiel Sie hat ihr Herz^»ntr,iZ -Rüllers Namen bekannt gemacht. Der durch Bildung, Welt- und Menschen-Die Novellist und Verfasser kunstvoller Romane, wie Scipio Cicala,
A Aon» b dledea u. a., Josef von Rehfues, lebte als Kurator der neuen Universität^ vicht u n ^ Dichter des vielgesungenen Rheinliedes vom Jahre 1840: „Sie sollenj^nlienz Nikolaus Beck er (Z 288), geboren ist. Der durch seine Forschungen zu
^08 in g-schichte, Landeskunde und Kunstgeschichte bekannte Alfred vonReumont wurde?^edrich Aus Westfalen stammten der Sänger von Dreizehn linden»
. Ns. jjhhim Weber, und der feinsinnige, vaterlandsliebende Dichter Emil Ritters-Anschaulichkeit zeichnet die sehr subjektiven, mitunter auch gewagten Er-i"ihtui,n "n Klara Viebig (Frau Cohn) aus Trier aus. Gegenüber ihrer bewußten^ Teinütu n Gegenwart und ihre Schattenseiten versenkt sich ein anderer Rheinländer,N ^ust Lenbach, eigentlich Ernst Müllenbach, in seinen Romanen Auf der
Die Hansebrüder usw- gern in die Eigentümlichkeit der heimatlichenz? schreibt Gustav Pfarrius, Gymnasiallehrer in Köln, besang das Nahetal und
O. g Superintendent von Sobernheim, Ortel, der sich nach seinem Geburtsorte
^Wnx . nannte, verfaßte volkstümliche Erzählungen in christlich-gläubigem
»Endest „ »riedel, auch den Volkskalender Die Spinnstube. Kurz vor seinem Todee!^ieu üas Werk Der Rhein, Geschichte und Sagen seiner Burgen,
, o Ujj'n "ster, Städte. In Mannheim und abwechselnd in anderen Städten lebtedan^-j>^ ^ biographischen Romanen, wie Bürger, ein deutsches Dichter-Tag r f Der Stadtschultheiß von Frankfurt, Talent und achtbare Studien ankörten Hnjnv Charlotte Ackermann behandelt er die unselige Liebe dieser ge-
?ü°rbeof^. ^8er Schauspielerin aus Lessings Zeit zu einem Wüstlinge, einem dänischen- h*he Ludmi Frankfurt ließ sich Jordan aus Ostpreußen (H 292) nieder. Dort
emxx » Ü Fulda geboren, der, anfänglich der nachklassischen Richtung zugetan, feitdies^ ^ Berlin mehr und mehr der sogenannten Moderne Gefolgschaft leistete.?Atigx D s verwandelte sich seine witzige Satire in den Lustspielen Die Auf-
Dran^ Recht der Frau u. a. in stark herausgetriebene Tendenz, besonders inbis Dickt ^ verlorene Paradies und Die Sklavin. Ein abermaliger Wandeltzt» ^ sich Mürchendrama greifen, zuerst mit dem vielbesprochenen Talisman,
y?6en Zeigt ^ ^^ar ^ geschichtlichen Trauerspiele versucht hat. Wie in all diesen(8 q^'che auch als Übersetzer in den Meisterwerken Molidres eine außer-
"04). In 8 ^^Hü^andtheit. — Darmstadt ist die Heimat des verdienstvollen Gervinuskv Nähe waren Georg Christoph Lichtenberg (Bd. III) »nd Georg Büchner
Ernst EcksteinI84S-1SM
Grabbe
1801-1836
Matzerath
1815—1876
Simrock
1802—1876
Smets
1796—1848
Lev.
Schücking1814—1883Benedix1811-1873Schnaaie1796—1875Müller vonKönigs-winter1816-1873
Rehfues
1779—1843
Nik. Becker1809—1845
Wsstfalk n.F. W. Weber1813—1894Rittershaus1834—1897Klara Viebiggeb. 1860Müllenbach1862- 1901Pfarrius1800-1884Fr. W. Örtel1798—1867
O. Müller1816-1894
Frankfurt.L. Fuldageb. 1862