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Erstes Kapitel: Literatur.
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über der Verehrung einer untergegangenen Welt voll Romantik und Feudalitüt dieden Sein Liedersaal enthält im vierten Bande unter anderen altdeutschen Gedichten
starb r. Abdruck der hohenemsischcn Nibelungenhandschrift (II, H 262). Auf seinem Schlosse"vier b ^^^gerin Annette von Droste-Hülshoff (Z 289). — Im Elsaß hielt Elsaß.Und französischen Herrschaft Daniel Ehrenfried Stöber mit seinen Söhnen AugustDan. StöberA ' deutsche Sprache und deutsches Wesen aufrecht. Der Vater, Verfasser des ^ -IW5)"strsLüchleins vom Vetter Daniel und von Gedichten in der elsäfsischenAua,n ' lkbte Straßburg, während die Söhne in Mülhausen Anstellung fanden.
Heil ^döber erzählt mit Vorliebe Die Sagen des Elsasses und Aus alten Aug-StöberUnd ^"'.Allerlei über Land und Leute im Elsaß, doch auch vom Dichter Lenzihm "*"derike Brion, wie vom Aktuar Salzmann, Goethes Freunde. Mitfys stub Adolf Stöber die Alsabilder heraus, denen er innig empfundene Gedichte Ä.v^öberk Ludwig Schneegans aus Straßbnrg schloß sich dem Münchener Dichterkreise Schne-ganstnit seinen Dramen Johann Bockold, Doktor Vorwärts allgemeine An- geb. I84L^udm"^' E dem Wege zum Frieden und Dem Doppelgänger insbesondere Königbest ^unst gefunden. Die Wiedervereinigung des alten Reichslandes mit Deutschlandars^uch die nationale Dichtung erstarken. So konnte 1899 eine Volksbühne für mund-^erdc blicke und Aufführungen durch Liebhaber, das Elsüs fische Theater, gegründetsthrü^ ^tlch die 1872 eingeweihte Universität, an der die Zierden der deutschen Ge-i>e» u. a. Wilhelm Scher er (Z 304), wirkten, sollte ein Hort des Deutschtums und
dirxf, "telpunkt nationalen Geisteslebens werden. — In Bergzabern ist der spätere Schul-MuZ ^ Heidelberg Georg Weber geboren. Außer Einzeldarstellungen des Kalvinis- ^°°rg W^erDü , ^ ^irchenreformation u. a. m. behandelte er die Weltgeschichte in dreifacher Fassung.
erschienene Allgemeine Weltgeschichte zählte 15 Bände: ihr waren voran-^hrb^ Weltgeschichte in übersichtlicher Darstellung und das zweibändigeAänb ^rr Weltgeschichte, dessen Neubearbeitung die vorliegende Ausgabe in vier^bet. Für den Wert seiner Werke ist ein vollgültiges Zeugnis, daß sie vielfach
Esters»? allenthalben verbreitet wurden: so waren von der Weltgeschichte in finnischer
> Mng big 1903 rund 5000 Exemplare verkauft.
E>ve ^thwaben, die Heimat der Lieder und des Gesanges, ist in unserer Literatur durch Schwaben,^sondere Schule (ß 290) vertreten, deren gefühlsinnige Schlichtheit in Johann Georg I. G. Fischer^ e r s Gedichten, Neuen Liedern und anderen Sammlungen fortlebte. Be-Hier „ ^luttgart war der Mittelpunkt der Sangeskunst und überhaupt des geistigen Lebens.
sich um Cotta (4 1863), einen König unter den Buchhändlern, eine viel-(8 ^char von Schriftstellern und Zeitungschreibern: hier übte Wolsgang Menzel
^aftiiss,"^ öurn Jahre 1873 das Amt des Kritikers und Kunstrichters im Dienste der wiffen-zähix. ^>kn Umkehr. In Stuttgart waren geboren Wilhelm Hauff, der anmutige Er-
^ein Dichter von Lichtenstein, Phantasien im Bremer Ratskeller,
ihn, -^^rn des Satans usw., auch Leiter des vielgelesenen „Morgenblattes", wie nachBruder Hermann Hauff bis 1865, ferner der Kunstschriftsteller und SängerTxs^^ ^Uder Karl Grüneisen, weiter der Dramatiker und Verfasser der demokratischen sAÄssÄAder des Bauernkrieges, der Hohenstaufen usw., Wilhelm Zimmermann, zg Uminer-^Uirü >,0« ^ines Lehramtes entsetzt wurde, dann der Lyriker und Erneuerer mittelalterlicher mann^stvL E WAHelm Hertz, später Lehrer der Literaturgeschichte am Polytechnikum in ^.^ertzbstkiidx Mitglied des dortigen Künstlerkreises, bekannt durch Gedichte voll Lebens- 1885- 1902
Uly. "^d mehr noch durch Bruder Rausch, endlich die treffliche Erzählerin der
^lutta !""r Novellen, Phantasien und Märchen usw., Isolde »kurz , ^
derfaßte der witzige Lieder- und Epigrammdichter Friedrich Hang die Zwei- Fr" Saug^h>e ^hstrrbeln auf Herrn Wahls ungeheure Nase, entwarf Hacklünder iwi--i 82 g». a gesund-realistischen Schilderungen Bilder aus dem Soldatenleben Aw-imi
lie E^e dazu als Romanschriftsteller im Europäischen Sklavenleben und für>Ni N,,Ä^!chrift „Über Land und Meer" bis zu seinem Tode eine rege Tätigkeit, zum Teil
harren ^
Edmund H öfer aus Greifswald, der in seinen leidenschaftdurchglühten^»stleri?^" einer stillen Straße, Das verlassene Haus, Melusine usw. dochsthantoN?^ Waß zu halten weiß. 'Auch die Dichter und Übersetzer Hermann Kurz, einAas "Her Erzähler, Ludwig Seeger und der Orientalist Ernst Meier (ch 1866), der Seegsr^tnttgg ? Damajanti sowie Saknntala verdeutschte, gehörten länger oder kürzer isio—1884^4te) „^7 rbmso bis zu ihrem Tode der fromme Albert Knapp (Christliche Ge-
Gerok
d, Und^ Zu ryrem ^ooe oer fromme ^werr srnapp
Elster der religiösen Lyrik, Karl Gerok. Söhne des Schwabenlandes" sten, ÄstL ^ "kreils genannten H ölderlin (Bd. III), David Friedrich S trau ß (A 309) I8ib-1890ye iker Bischer (8 309) der Naturdichter Niklas Müller, von Beruf Buch-