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Vierter Band.
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587
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Erstes Kapitel: Literatur.

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bstan»/* Mästungen, Friedrich von Bodenstedt aus Pcine, in München. Erst spätsröhn^ ^ K,r Verfasserschaft seiner mit größtem Beifalle aufgenommenen, schalkhaft-^"der des Mirza Schafft), denen er mehrere ähnliche, gleich formgewandten^il folgen ließ. Auch als Bühnendichter wußte er sich mit Demetrius,v»n » daul u. a. vollen Erfolg zu sichern. Die mundartliche Dichtung fand in Franzeinen begabten Vertreter, dessen Schnadahüpfln und P'ülzischenzu G'spiel usw. Karl Stielers Bergbleameln und andere Sammlungen,^cht wi freut! und Habt's a Schneid, an Frische und Unmittelbarkeit viel-

der ^ ch übertreffen. Ganz auf dem Boden seines Heimatlandes steht der allgemein ausnist" ^^nlaube" bekannte Erzähler und volkstümliche Dramatiker Hermann vonSchmidraus^"^^it Mrbaherisch-tiroler Geschichten, ^ B. Der Kanzler von Tirol, Almen-^»nnL^"^ Edelweiß, Die Zuwiderwurzen. Die Erzählungen Franz Traut-Und rNt ^ begeisterten Verehrers mittelalterlichen Lebens mit feiner Gläubigkeit, EinfaltHeiz Echen Kraft, z. B. der lustige Eppelein von Gailingen, Abenteuer desChristoph und Die Glocken von St. Alban, heimeln durch ihren alter-Ton an. Doch bleiben sie hinter den Kulturgeschichtlichen Novellen,Tu ^den aus alter Zeit usw. Heinrich Wilhelm Riehls <Z 291) zurück. —^öllj" ^wähnten Historisch-Politischen Blättern unterhielt anfänglich auch JguazCti,j,^"3er enge Beziehungen keineswegs duldsamer Art. Doch brachten ihn vertiefte^ram" kud namentlich die vatikanischen Konzile in scharfen Gegensatz zu Jesuitismus undseines, Treiben (8 261). Gegen beide nahm er den Kampf auf, ohne indessen zu dem von

Eben?»Weiter Johannes Friedrich begründeten Altkatholizismus überzutreten,chkt^sue mittlere Linie suchte der namhafte Kunstgelehrte Xaver Kraus aus Trier,

Bodenstedt

1819—1892

von Kobell1803—1882

1842 1885

V- vonSchmid1815—1880Trautmann1813-1887

Hlufsät?"- r?reiburg i. Br., innezuhalten, der als „Spektator" durch seine kirchenpolitischen^ Allgemeinen Zeitung weiten Kreisen bekannt wurde. Nach dem Tode

Dollinger

1799—1890

L. Kraus1840—1901

hilrd^Ener nahm der Resormkatholizismus eines Schell in Würzburg, Ehr-in Mj. Wien u. a. ihre Bestrebungen auf, doch ohne durchgreifenden Erfolg. — Die jetzterscheinende Allgemeine Zeitung, ein Blatt von wissenschaftlicher Be-statte ^ '"Este ihren ursprünglichen Sitz Augsburg lange Zeit hindurch zu einer Haupt-tistkj» ^ T"8esschriftstellerei und zum Mittelpunkte r,

A .

regen geistigen Lebens. Hier lebte und

^fasi ^,^°sse, als Kinderschriftsteller weitberühmte Domherr Christoph von Schmid, der^NlernV^.0stereier und vieler anderer Erzählungen. — Auch Regensburg, die alteieL . t, in deren Nähe König Ludwig den deutsche,, Ehrentempel Walhalla erbauen

Christ, vonSchmid1768-1854

desaß

eine Anzahl ausgezeichneter Geistlicher, wie den Lehrer einer »erinnerlichst«

Gierde,, !„^urler, und Diepenbrock, der 1853 als Bischof von Breslau starb, beide8 ^rche.

Und in Österreich «nd die Schweiz. Reich an dichterischen Kräften aller Art wardie lit„^st^Ach' wo selbst die Ungunst der Zeiten weder die angeborene Sangeslust nochselbst Regsamkeit des Volkes zu ersticken vermochte. Aber Grillparzer (Z 293),

^gen , Kind, hatte recht, über das „Capua der Geister" bittere Klage zu führen,ianchnx ^ "ud anderer hochstrebender Dichter wie Hebbels (Z 292) Muse gleichgültig,Diener m genußsüchtige, leichtfertige Großstadt den Travestien eines Blumauer, der"osse Nestroys, Bäuerles u. a. und den Witzeleien des jüdischen SatirikersUngarn zu, literarischen Sumpfgewächsen, neben denen nur in Raimundsstligtz, ssEstücken die Dichtung eine reinere Blüte trieb. Ernstere Geister, wie der frei-"ard Duller, Lyriker, Romanschreiber und Volkschriftsteller, der formgewandtedes „Kursaals in Wiesbaden", Dräxler-Manfred, eigentlich Ferdinand^ ch ^ Mehrjährige Leiter der „ Grenzboten" Knranda (S. 582), der politische Schriftsteller

^"sszeiwi ^2 erwähnte Herlosssohn flüchteten aus dem Banne Metternichischer

'srzt, iz»^E?ss ins Ausland oder sahen sich beargwöhnt und verfolgt, wie der biedere, als"er Versus s'Eblehrer und Dichter allgemein geachtete Freiherr von Feuchter sieben,der Diätetik der Seele, den der Kummer über seine Zurücksetzung insd>e Hxs .Auch die Deutschböhmen Moritz Hart mann und Alfred Meißner miedensssafk^ E stuer der Dichter von Kelch und Schwert, der Reimchronik des"seser rasck, k""*'dius, des Idylls Adam und Eva und wirkungsvoller Erzählungen,As Mit ?? berühmt durch das Epos Ziska, als Dramatiker ungleich weniger erfolgreich"^Dtit-Romanen, wie Sansara, Schwarzgelb u. a., an denen Franz H e d r i ch^"gene ^eurbeiter wesentlichen Anteil zu haben behauptete. Die öffentlich aus-

swhn, den^N, c- diesen Anspruch trieb den Dichter in den Tod- Joseph Rank ent-Volks,Kl Romanen und Novellen, wie Haferkäthchen, Ein Dorfbrutus,

eben, der spätere Minister Adolf von Tfchabufchnigg dagegen spiegelt im

Saphir

1795-1858

Duller

1809-1853

Dräxler-

Manfred

1806-1879

Feuchters-

leben

1806—1849M. Hart-mann

1821 — 1872A. Meißner

1822 — 1885

Rank

1816—1896

Tfchabui'ch-

nigg

1809—1877