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Vierter Band.
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Erstes Kapitel: Literatur.

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8 SS8.

^rüi . gefeierten und liebenswürdigen Komponisten komischer Opern Albert3 dieser Zeit der Gärung und Vorbereitung an, deren Ausläufer in der volkstümlichenHkfund E ^i Neßler und Brüll, anderseits in der Wiener Oper von Strauß <S. 588)deh bvjs^den mögen. Eine neue Zeit kündigte sich vor der Mitte des Jahrhunderts in»N. y pichen Künstlerp aare Felix Mendels so hn-Bartholdyund Robert SchumannUnd s fluchen durch die Gemeinschaft ihrer musikalischen Arbeitsfelder, der Sinfonieihre- ^"^rnmsik, besonders aber des Liedes, prägten sie doch jeder Schöpfung den StempelNtg, .^enart auf. Sie wies Mendelssohn mehr auf die klassischen Vorbilder, Beethoven,lv,rt r.. Sebastian Bach, hin, während Schumann mit scharfer Richtung auf die Gegen-^rack> Gedanken neue Formen sucht und diese in einer kühn-dichterischen Bilder-

sich ^ dem treuesten Ausdrucke der Gefühlsinnigkeit findet. Damit verfeindete er

^>No ^ Hüter des alten Ideales. Und wenn diese seinen Subjektivismus neu-

otz hi"^sch schalten, so kämpfte er mit den Seinen, den „Davidsbüudlern", gegen jene^»Philister". Sein beklagenswertes Ende im Rheins ist bekannt,siuh * der Betrachtung des weiteren Entwickelungsganges der Oper in der Gegenwartdsge andere Hauptgebiete der Musik mit kurzen Worten zu besprechen,erustg. .^ ^rchliche Tonkunst fand nach den unvergänglichen Schöpfungen der Klassikeru. n- Eitete Pfleger in den Katholiken Stadler, Eybler, Tomafchek, SchnabelUnd«' ,^ Schwung und Kraft stehen über ihnen die Protestanten Friedrich Schneiderbiz Spohr. Außer Mendelssohn und Schumann kommen für Messe und Oratorium

Uhx: ^MMvart Franz Schubert, Hiller, Hauptmann, Lachner, Rubinstein,Lis.j bergen und Brahms in Betracht, neben denen Albert Becker, Max Bruch, Franzaus jüngster Zeit Heger, Tinel und Franck zu nennen sind. Unter denm ^ die Komponisten des „Konzertoratoriums" inbegriffen, zu denen nochstjjz^^ade zu rechnen ist. Diese Tonsetzer haben fast sämtlich auch das große Konzert-sohn "blichen Charakters gepflegt, und zwar als Anhänger Mendelssohns, wie u. a. Jadas-^ärck i'" Sinne Schumanns, u. a. Karl Rein ecke und Volkmann. — In derhaben neben Reinecke von Perfall und Erdmannsdörfer, zuletzt derin L z^^tzgcr Humperdinck einen bedeutenden Erfolg gehabt. — Die Ballade fand u. a-^vnit, > ^uen anerkannten Vertreter. Sie mag zum Liede überleiten. Nach den Goethe-Zelter und Reichardt führten Schumann, Mendelssohn, Robert Franz undschafft Schubert für das deutsche Lied einen neuen Tag herauf. Besonders der spielendwieder ^ ^^ubert bereicherte unsere Musik um einen Fülle klangvoller und tiefempfundenerden m öum großen Teile erst nach seinem frühen Tode seinen Ruhm begründeten. Unter^bt^jÄ^n in der Liederkomposition, wie Hiller, Hauptmann, Kücken, Rubinstein,küsste n,. knterberger, gilt weiten Kreisen Brahms als der eigenartigste und gedanken-^ an dramatischer Kraft steht wohl Liszt unerreicht da, so würdige Schüler

Lortzing

1804-1851

Mendelssohn1809-1847Schumann1818—1850

^ Peter Cornelius und Alexander Ritter sein mögen. Der Preis auf diesems>»siflo« ^"ührt dem 1903 einer Gehirnlähmung erlegenen Hugo Wolf, dessen Kom-steniq ^«ethischer, Eichendorffischer und Mörikischer Lieder wahre Perlen sind. — SoRahmen dieser Übersicht möglich ist, die Kunst des Gesanges und der Hand-r einzelnen Instrumente zu würdigen, so müssen doch wenigstens die Klavier- undzz ^ kurz erwähnt werden. An Mozart schloß sich die Wiener Schule, deren Ver-!s>ietz« ^?"nel, Moscheles und Czerny waren. Doch gilt als „Vater des neueren Klavier-^grjty^"nrenti, mit einigen von seinen zahlreichen Schülern die Pariser Schuledie ^ ^ne ganz eigene Spielweise erschuf sich der Klavierkomponist Chopin, die^hrer romantische Klavierschule zu eigen machte. Von ihr ging Liszt aus, der großevon Bülows und von Bronsarts. Die neuklassische Richtung, die auf^"stüisck^ Mendelssohn zurückgeht, kam vor allem durch Klara Schumann zu^vten Rufe. Ganz unabhängig hat sich endlich noch Rubinstein einen gefeiertenreicht k, — Ruf der Violine ist Paganinis märchenhafte Kunst nicht wieder

!?st, de„ orden. Die gediegene Schule Spohrs setzte in würdigster Weise Ferdinand David^ stanms^I- ^"pöig aus das deutsche Violinspiel maßgebend beeinflußte. Neuerdings ist^ar^s^ Ü!ch°belgische Schule in den Vordergrund getreten, nicht zuletzt durch ihren JüngerRuch für die Instrumentalmusik gingen von Frankreich neue AnregungenJüch ein/^Ee der ehrgeizige Schaffensdrang des Hektor Berlioz die klassische Musik^kunfl ?Os>Werechnete Instrumentation zu überbieten und den Darstellungsbereich derk' * über die von den Meistern wohlerkannten und vorsichtig innegehalteneniÄffter z^^us zu erweitern gesucht. Neue Instrumente und neue Klangfarben, dasDistel, dip . ^L^wohntem Maße verstärkt, äußerliche Wirkungen aller Art: das waren dieder Musik die Fähigkeit, bestimmte Charaktere zu zeichnen, Ideen und Ereignisse

Kirchen-musik undweltlichesOrato-rium.Stadler1748-1833Eybler1765 -1846

1774—1850Schnabel1767—1831Schneioer1786-1853Spoyi'1784-1859Löwe

1796 - 1869Lied.

Nob. Frani1815—1892Schubert

1797 — 1828Hiller

1811—1885

Hauptmann

1792—1868

Kücken

1810-1882

Nubinstein

1830-1894

Abt

1819—1835

Brahms

1833-1897

Wiener

Schule.

PariserSchul e.Chopin1809 -1849

Paganini1782-1840Ferd. Davio1810-1873

Berlioz

1803-1869