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Allgemeines.
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(Chippewä, Dacota, Sioux, Jroquois, Huronen), 2. die nordwestlichen Dialekte (Schoschonen,Navajoes, Apachen), 3. die Muskokis am Unterlauf des Mississippi und 4. die Pueblos-indianer am Rio Colorado und Rio Grande del Norte sind;
I>) die Kultursprachen, von denen 1. die Mayavölker auf dem Boden des altenMexico und Hukatan und 2. die Kechua-(Quichua-)Völker am Westrande von Südamerikavom 10° n. Br. bis 30° s. B- sich angesiedelt haben;
o) die südam erikanischen Indianer, unter denen die drei Klassen 1. derAruaks am Amazonenstrom und seinen Nebenflüssen nebst den Karaiben auf den west-indischen Inseln, 2. die brasilianischen Indianer bis zum Rio de la Plata (Tupis,Botokuden), 3. der Chaeos-Patagonier mit den Araukaniern in Südchile zu unter-scheiden sind.
§ 3. Neligionsformen. Nicht minder verschiedenartig als die Sprachenund Rassen gestalteten sich auch die Religionssormen der Menschheit. Diereligiösen Empfindungen aller Art scheinen daraus hervorgegangen zu sein,daß der Mensch in sich den Gegensatz zwischen innen und außen empfand.Wie sein Inneres Triebfeder für alle Handlungen des äußeren Menschen warund als solches erkannt wurde, so setzte er auch bei jedem Ding, bei jederHandlung, die er außer seiner Person erblickte, ein solches „Innere", eineTriebfeder voraus. Diese dachte er sich selbst sehr ähnlich. Bald fühlte er dieÜbermacht dieser „Triebfedern", nannte diese „Götter" und suchte seinerseitsEinfluß auf sie durch Bitten und Opfer zu gewinnen. Dies Letztere istder Anfang der religiösen Kulturi „Denn der Mensch braucht die Götter,damit sie ihm den Kampf mit der Natur und den Wechselfällen desLebens erleichtern und bestehen helfen." Er verehrt die Macht in denGöttern, mögen sie ihm als gutartige Wesen Segen bringen oder alsbösartige ihn vernichten, wenn es ihm nicht gelingt, sie zu besänftigen. Jenäher ein Volk seinem Urzustände steht, desto mehr geht all sein geistigesLeben und Sein in der Religion auf. Die Religion ist ihm das geistigeBand, das ihn mit allen Erscheinungen der Außenwelt verbindet. Dasnatürliche Bedürfnis, das den Menschen sich unter eine göttliche Machtbeugen heißt, nahm aber mit der Entwicklung des Menschengeschlechtsallerhand Formen an, die untereinander wesentlich verschieden sind.
FEch's- Die allerälteste Form der Anbetung bestand offenbar darin, daß manirgend einem leblosen Dinge das Prädikat der Göttlichkeit beilegte und ihmgöttliche Ehren zollte. Wenn es ein lebloses war, dem man diese Verehrung dar-brachte, so nennt man diesen Dienst Fetischismus (von Fetisch, dem rohenGötteridol, das in Jnnerafrika und Nordasien angebetet wurde); sobald dieVerehrung auf „Tiere, seltener auf Menschen übertragen wurde, spricht man vonTierdienst (Ägypter, das „goldene Kalb" der Jsraeliten).
Lichtreligion Jedoch blieb die Menschheit nicht lange auf dieser naiven Stufe stehen,daß sie das Ding zum Gölte machte. In der Erkenntnis von dem großenZusammenhange aller Dinge (Kausalnexus) suchte man nach dem Urquell allesLebens, und man fand ihn bald genug in den leuchtenden Himmelskörpern,vor allem Sonne und Mond. Diesen Schritt thaten vor allem dieJndoeuropäer, die überall, wohin sie kamen, ihre Lrchtreligion mitbrachtenund den Geber alles Guten in Djaus (Zeus, Jovis), dem leuchtenden Tagesgestirnanbeteten. Daneben stand das weibliche Prinzip des Mondes und das Heerder Sterne, die ebenfalls ihre Verehrung fanden (Sterndienst). In dem Dunkelder Nacht aber erblickte man das Prinzip des Bösen, das in irgend welcherForm besänftigt oder bekämpft werden müsse (älteste Religion der Mesopotamier,Zendreligion, Veda).
Natur- Auf das gleiche Prinzip des „großen Zusammenhangs aller Dinge" griffreig on EH die religiös inbrünstige Seele der Semiten zurück, aber sie betete nichtden Urquell alles Guten und Bösen an, sondern sie idealisierte den Vorgang