Dritte Fortsetzung
der
LesekMtothe
für das Zahr
17 9 9 ,zum
Nutzen und Vergnügen
aller
Klassen Leser.
Errichtet,
von Joseph Anton Balthasar/
eilet de Bureau des großen Rathsder Helvetischen einen nnd untheildare»Republik»
Äie beßten Bücher sind nicht allemal diejenigen, welchebey dem gemeinen Hänfen der Leser das größte Aufsehenmachen: Alles in denselben ist so ordentlich gestellt, so gutgesagt, so nett vcrknüvfet, so genau das, was es seyn soll,daß es von sich selbst und ohne Kunst geworden zu seynscheint. Man liest die Schrift, ohne an die Schwierigkeitender Ausarbeitung zu denken ; und wie sollte man darandenken ? ES stießt alles so natürlich und leicht, daß mansich einbildet, es könne nicht anders seyn. Nur diejeni-gen , welche in dem nämlichen Geschmacke schreiben , kön-nen die Arbeit des Schriftstellers schätzen, ein guter Leserkann es auch u. s w. Bonnet.
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(Koket; Batzen.)