ZWEITES KAPITEL
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DIE
EHEMALIGE GRAFSCHAFT HANAU
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Ausdehnung der Grafschaft. — Trachten: Die «Schlaufkappe», die alten Trachten, die Hochzeits-trachten. — Wie die Heiraten zustande kommen und wie die Hochzeiten gefeiert werden. —Die Taufen: die Namen, die man den Kindern giebt, Familiennamen und Zunamen. — DieBeerdigungen; die Dorffriedhöfe; wie man die Kranken pflegt; Arzt und Apotheker. — Rückblick.
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ichtenberg, die grösste Feudalbesitzung- im ganzenEisass, bildete lange Zeit den elsässischen Teilder Grafschaft Hanau. Im Jahr 1480 war dieHerrschaft, an die Grafen von Hanau gekommen,die den Namen Hanau-Lichtenberg annah-men. Mit dem Ableben des Grafen JohannRene ging sie 1736 an dessen Schwiegersohn, den Prinzen von Hessen-Darmstadt über, in dessen Familie sie bis 1789 verblieb.
Hauptort der Grafschaft, die aus zehn Ämtern mit mehr als hundertDörfern bestand, war Buchsweiler. Die Hauptorte der einzelnen Ämteraber waren : Westhofen, Wolfisheim, Brumath, Kurzenhausen, Offendorf,