Der Säbel gehört der leichten Reuterei.Wahrscheinlich Dacischen Ursprungs, sah mandann bei ihrer Errichtung die ungarischen Hu-saren damit bewaffnet, und ahmte dies Vorbildder leichten Reuterci nach. Das gewöhnlicheSabelgefaß hat blos den Handbügel, die Parier-stange und den Griff. Allein da diese einfacheEinrichtung, der Hand nur geringen Schutzgiebt, so hat man die Sabelgefaße in vielenDiensten auch mit dem halben Korb versehen,bestehend au« einigen über einander stehendenBügeln. Die- ist besonder- bei jenen Seiten-gewehren der Fall, welche zum Hauen undStechen bestimmt und nur wenig gekrümmt sind.Dieses Seitengewehr ist aus der Betrachtungentstanden, daß der Stich dem Hiebe bei weitemvorzuziehen seye; deswegen, weil er wirksamerund todtlichcr ist, und den Gegner fast immeraußer dem Gefecht setzt, nicht zu gedenken, daßer leichter, schneller und sicherer anzuwenden ist,und weniger eigene Blößen giebt, indem dieParade damit leicht zu verbinden.
Der Stich trifft den Gegner überall, wah-
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