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XIV
DIE RUH DES KATIONS UND ANDERE NATIONALE AUSSTELLUNGSBAUTEN.
Portale etc. hatte G. lloutstont entworfen. Das "rosse l’ortalder Fagade führte durch die sogenannte „Rue de llelgique“direct in die belgische Ausstellungsgalerie; an jeder Seite der-selben sprang ein Pavillon vor, dessen Giebel sich reliefartig
gelten kann und der dadurch noch an Werth gewinnt, dasser in der That einzig in seiner Art ist, wird als Eigenthumder französischen Piegierung erhalten bleiben.
Einen reizenden Gontrast mit der belgischen Faeade bildete
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von dem Dache abhob. Der Sims dieser Pavillons wurde vonKaryatiden getragen, welche Religionsfreiheit, Redefreiheit,Pressfreiheit und Erziehungsrecht darstellten. Auf dem Friesstanden als Inschrift in französischer und flandrischer Sprachedie folgenden Ar-
Algior.
die der griechischen Commission — eine wohlgelungene theil-weise Reproduction eines Hauses aus der /eit des Perikies.Dieses zierliche Muster griechischer Raukunst bestand aus einemeinzigen Zimmer im Erdgeschoss, welches gleichzeitig eine
Vorhalle für die
tikol, welche denGrundzug der bel-gischen Constitu-tion bilden:
„ Taus les Helges sontrgaux devant la loiund ,, Tous les pou-roirs emanent de lauatioii.“
Durch die grosseManniclifaltigkeitder verschiedenenMaterialien, die sichnicht nur in derFarbe sondern auchin der Art der Be-arbeitung unter-schieden, wodurchAbstufungen von _______
blaugrau bis zuschwarz entstanden,gewährte dieserBaueinen interessantenAnblick, und liessensich an ihm sehrwohl Studien in derBehandlung derFarben machen.
Diese Mannichfal- Tunis,
tigkeit wurde noch
dadurch erhöht, dass man die Säulchen, Balustraden etc. polirthatte, während der grössere Theil grau gelassen war. Derganze Prachtbau, der als ein vortrefflicher Gegenstand desStudiums für Architekten und für alle Freunde alter Bauarten
griechische Ausstel-lung bildete. Dasreine Weiss derWände war durchfeine rotlie undblaue Linien, welchedie Consolen, Ge-simse etc. markirteu,reizend gehoben.Auf einem an derFront des 1 lauseserrichteten Altarsah man die Büsteder Athene miteinem Olivenzweigund anderen Opfer-gaben. Die Deckeder Vorhalle wareigenthümliclieft'ectvoll; sie wardurch gekreuzteDielenträger inQuadrate getheilt,deren Flächen imGegensatz zu demmatten Weiss derTräger in lebhaftemBlau gemalt und mitmanniclifaltigenZeichnungen in Gold
geschmückt waren.
Die zunächst folgende Fagade der dänischen Commissionwar einfach, aber gefällig im dänischen Renaissancestil ausge-führt ; dieser Bau ruhte auf Säulen von imitirtem Marmor.
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