HENRY OGDEN & SON, MANCHESTER.
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Die Entwickelung der Kunstindustrie stellt in der Culturgeschiclite aller Länder eins derbedeutsamsten Momente dar, das dem Gebildeten jeden Standes ein um so grösseres Inter-esse bietet, je höher der eigene geistige und sittliche Standpunkt ist. In einem Begriffvereinigen sich hier die beiden Hauptelemente der Civilisation: das freie geistige Schaffenzur Darstellung des Schönen in dem von der Natur gebotenen Material und die durch mecha-
Zeichnungen von II. W. Battey,ein schönes Exemplar echt eng-lischen Stils, das ebenso wolnach der constructiven als nachder decorativen Seite einen
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nische Vorrichtungen vervollkommnete Geschicklichkeit der menschlichen Hand. Eine höchsterfreuliche Erscheinung in diesem Sinne ist die künstlerische Selbständigkeit, zu welchersich die englische Möbelindustrie in den letzten Jahren hindurchgearbeitet hat. So ist derauf unserer Abbildung dargestelltc Zierschrank von Henry Ooden & Son, Manchester, nach
ästhetisch durchbildeten Ge-schmack bekundet.
gebracht. So hat die Firma Lascelles ein Haus ausgestellt,dessen durch Hasreliefs verzierte Pfeiler und Paneele in Terra-cotta ausgeführt sind, während die Firma Doui.ton einige imstrengsten Stil gehaltene Paneele mit religiösen Darstellungensowie mehrere antike Köpfe geliefert hat, deren Fassung indem nach ihr benannten Material sehr schöne Farhencontrastebietet. Eine complicirte Gruppe derselben Fabrik, Jünglingebeim Ballspiel, muss als Bravourstück dieser Art bezeichnetwerden.
Die Torquay- sowie die Wateombe-Company, John Bf.i,i. undBates, AValkeh & Co. haben gleichfalls Vorzügliches in derBehandlung der Terracotta geleistet. Seltsamerweise ist jedochdiejenige Art gebrannten Thons, der man in Italien, Frank-reich und Deutschland unter dem Namen „künstliche Terra-cotta“ begegnet, in England ganz vernachlässigt.
Wenngleich die Thonwaarenindustrie Englands, nachdemsich ihr der Fleiss und die Energie der ernsten und tüchtigenNation einmal zugewendet, durch ihren Export selbst Frank-