FALIZE & FILS, PARIS.
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Auf den ehernen Tafeln der Geschichte findet sich mehrals ein Harne verzeichnet, den die geheimnissvolle Macht derTradition mit dem märchenhaften Zauber der Romantik um-geben hat und dem bis in die spätesten Zeiten ein tragischesInteresse gewahrt bleibt. Solch ein Liebling der französischenVolkspoesie ist Gaston de Foix, der letzte männliche Sprosseines der edelsten Geschlechter, der Held des 16. Jahrhunderts,der einen Moment als „Wetterstrahl Italiens“ den Augen der
kühnen Reliefs wie von dem prächtigsten Rahmen umgeben,stellt den ritterlichen Jüngling geharnischt, das unbedeckteHaupt mit dem Lorbeer geschmückt, die Rechte am Schwert-griff, dar. Zur Seite ist das vereinigte Wappen der Grafenvon Foix und Bearn und in der Einfassung eine Inschrift mitNamen und Würden des königlichen Neffen angebracht. ZurLinken sieht man das trauernde Frankreich auf sein Schwertgestützt, zur Rechten die Siegesgöttin, welche die Stirn des
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Völker leuchtete, und dann den früh errungenen Lorbeer vorden Thoren Ravenna’s mit seinem Blute bezahlte. Hie Kunsthat diese ideale Gestalt mit Vorliebe in den Kreis ihrer Dar-stellungen gezogen. Das von den Pariser Juwelieren Falize & Filsin feinster Email- und Goldarbeit ausgeführte Bildniss, mit
Helden bekränzt. Am Fusse der Platte sind die besiegtenFürsten und Städte durch Insignien und Embleme dargestellt,während oben von Ehren- und Siegeszeichen umgeben, dieherzogliche Krone von Nemours und das Symbol des Feld-herrn, ein Pilz mit der Devise „nascendo maturus“, erscheint.
derten; allein was Frankreich in gemalten Fayenceplatten lei-stet, übertrifft alles Frühere, wie unter anderm die grossenWandverzierungen beweisen, mit denen Deck, Lcebnitz undGili.et die Arkaden geschmückt haben, welche die beiden
Längenflügel des Industriepalastes verbinden. Das sind Meister-werke, an denen Fabrikant, Maler und Architekt gleiclimässigmitgewirkt haben, und die sich mit jedem Wandgemälde messenkönnen. Die Fayence- und Porzellanmalerei ist auch in Frank-