J. ALBINET, PARIS. — LINOLEUM MANUFACTURING COMPANY, STAINES
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Indem wir auf Seite 98 verweisen, wo wir bereitsdie Abbildung eines Candelabers und einer I’endulevon J. Albinf.t, Paris, gegeben haben, können wir liiernur wiederholen, dass die Erzeugnisse dieser Firmasowol im einzelnen wie in ihrer Gesammtlieit auf der
Ausstellung wohlverdiente Anerkennung fanden. —Ein eigenthümlioher Stoff, den sein Erfinder,Erederick Walton, Linoleum muralis nennt, wird jetzthäufig zur Bekleidung der Wände, des Fussbodens undzu ähnlichen Zwecken verwendet. Derselbe besteht
scliaft dadurch, dass man das Oel erhitzt, noch bedeutend erhöht wird.Indem nun dasselbe Sauerstoff aufnimmt und Kohlensäure freigibt, ver-dichtet sich das Oel und bildet im Verein mit genannten Stoffen eineelastische, Guttapercha ähnliche Substanz, die biegsam und ungemein
widerstandsfähig ist. Dieselbe wird vermittelst eigens dazu construirterMaschinen derartig gepresst, dass sie reliefartige Muster bildet, die derHolzschnitzerei ähnlich sind und gibt somit einen künstlerisch schönenSchmuck ab. Damit vereint sich der Vorzug grösster Dauerhaftigkeit,wie sie kein ähnliches Material in gleichem Masse besitzt. Da das
aus einem Gemisch von Korkpulver oder Baumwollfasern undLeinöl, welch letzteres einen kleinen Procentsatz Metalloxyderhalten hat. Bekanntlich besitzt das Leinöl wie das Kussöldie Fähigkeit, an der Luft sehr schnell Sauerstoff zu absorbiren,indem Kohlensäure aus demselben entweicht, welche Eigen-
Linoleum muralis auch alle Farben sowie Gold- und Silber-Verzierungen annimmt, lassen sich die reizendsten Effecte er-zielen. Unsere Abbildung zeigt einen einfachen nach Walton’sPatent von der Linoleum Manufacturing Company in Staines,(Middlesex) gefertigten Teppichstreifen.
der italienischen Majoliken nahe kam, einen Weltruf besass,ist seine heutige Thonwaarenindustrie unbedeutend zu nennenund dementsprechend nur durch drei Aussteller vertreten.Die alte Delfter Fayence bestand aus einer groben, grauweisen
Thonmasse mit opaker Zinnglasur; die Decoration war meistin Blau nach chinesischen Mustern, doch finden sich auchCopien niederländischer Gemälde. In der Neuzeit verstehtman unter Delfter Steingut die feine Fayence, das englische
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