JULES RAN VIER, PARIS. — CARLO PUCCI, FLORENZ.
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Zu den tüchtigsten Bronzefabrikanten der Haupt-stadt Frankreichs, deren Werke wir schon mehr-fach rühmend erwähnt haben, gehört auch Jules
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Raxvier, dessen Sammlung von Statuetten, Gueri-dons, Vasen, Candelabern und Pendulen wir vonletzteren zwei zur Abbildung entnahmen. Die De-
coration derselben, welche das Figurale ausschliesst,zeigt ebenso viel Geschmack als die Ausführunggut ist. —
Der lebhafte Kunstsinn der phantasievollen und begabten Italienerkommt auch in dem Schrank von Nussbaumholz, den Carlo Pucci, Florenz,ausgestellt hatte, zum schönsten Ausdruck. Die Ornamentik dieses prächtigen
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Werkes könnte fast zu reich erscheinen, wäre sie nicht so stillvoll undüberaus schön gearbeitet, wie denn auch der Gesammtstil des Werkeseinen ungemein angenehmen Eindruck macht, der sich in den harmonischenBildwerken und Ornamenten der Holzschnitzerei wiederholt.
Die Ornamentirung hat im allgemeinen einen sehr ruhigen,aber eigenthümlich, feinen Charakter. Dieselbe Firma stellteinige treffliche Arbeiten in künstlicher Terracotta aus.
Russland, das den Ursprung seiner Keramik Peter demGrossen verdankt, der ums Jahr 1700 einige Töpfer aus Delft
dahin berief, pflegt verschiedene Genres mit mehr oder wenigerGlück. Die Kaiserlichen Fabriken von Moskau und Peters-burg, die vorzugsweise das Meissner Porzellan imitiren, habendiesmal nicht ausgestellt. Im allgemeinen herrscht in denrussischen Poterien der byzantinische Stil vor. Die tiefen