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JAMES GREEN & NEPIIEW, LONDON.
Lässt sich an den Gegenständen, die James Green & Nephew, London, exponirtLatten, im Vergleich zu früheren Ausstellungen auch kein merklicher Fortschrittwahrnehmen, so hat die renommirte Firma sich doch auf der Höhe ihrerLeistungsfähigkeit erhalten und steht in Bezug auf den Brillantschliff, in demdie Engländer so Ausgezeichnetes leisten, noch immer an der Spitze. Von jeher
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waren die von Green & Nephew aus zahllosen Brillantkrystalleu zusammengesetztenLustres von einer wahrhaft blendenden Pracht, und als ein Musterstück diesesGenres konnte auch der Kronleuchter gelten, den unser Holzschnitt wiedergibt.Man denke sich diesen über und über mit Krystallen bedeckten und geschmückten
Kronleuchter in dem vollen Glanz des Gas-lichtes, das sich in tausend funkelnden,farbenprächtigen Strahlen in den unzähligen
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Prismen bricht, und man wird sich einenungefähren Begriff von dem herrlichen Effectmachen können. Anspruchsloser, aberimmer-
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hin gefällig erscheinen die daneben abge-bildeten Vasen, deren Ornamentik viel Ge-schick verräth.
Schüsseln mit Mosaik auf goldenem Grunde sind unstreitigdas Bemerkenswertheste unter diesen Erzeugnissen, die wederdurch Reinheit der Zeichnung, noch durch Pracht des Coloritsglänzen. Interessant sind auch einige Oefen in gemalter Fayenceund in Terracotta, sowie charakteristische Majoliken in arabi-schem Stil aus Finnland.
In Schweden, dessen Export in harter Steingutwaaresehr bedeutend ist, haben die beiden Stockholmer FabrikenGustavsberg und Rörstrand ihre alten Fayencen, die aller-dings bereits der Rococozeit angehören, mit Glück wieder auf-genommen. In der Ausstellung dieser Firmen finden wir alle
Arten Poterien: Biscuit, Porzellan, l’arian, Majolika, Terra-cotta, geschmackvoll decorirte Fayence für architektonischeZwecke, Gefässe in den originellsten Formen und für den ver-schiedenartigsten Gebrauch. Einen Hauptbestandteil der Col-lection der Firma Rörstrand bilden die kolossalen Oefen, wiesie zu Nutz und Zier jener nordischen Wohnungen geeignetsind. Bei einigen derselben ist die Zeichnung künstlerisch ge-lungen, namentlich ist ein Ofen mit Basreliefs erwähnenswert.
Hie Ausstellung Dänemarks grenzt unmittelbar an die-jenige Griechenlands und setzt durch den Contrast den Be-schauer in gerechtes Erstaunen. Hie zierlich geformten, in