F. & C. OSLER, BIRMINGHAM.
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Wie auf früheren Ausstellungen bril-lirten F. & C. Osler, Birmingham, auch dies-
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nial mit herrlichen Lustres und Cande-labern, die eine unvergleichliche Technikaber auch zuweilen fast allzu grosse Kühn-heit zeigten. Betrachten wir den oberen
Theil des im Holzschnitt gegebenen Candelabers, so müssen wir ihm ungetheilteBewunderung zollen, sehen wir aber das Ganze in seiner Gesammtheit an, -wo aufeinem einzigen langen, dünnen Prisma, das aus einem schwanken Dreifuss auf-steigt, reichbehangene Kerzenarme mit grossen Glastulpen ruhen, so können wiruns eines gewissen Unbehagens nicht erwehren, der Eindruck der Schönheit wird
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beeinträchtigt durch die Empfindung, dass bei der geringsten Unvorsichtigkeit dasganze Kunstwerk in Trümmer gehen muss. Auch der Kronleuchter ist kühn, abervon prächtigerWirkung; es liegt viel Grazie und Grossartigkeit in dem Arrange-ment. An den fast 2 Meter langen schön gebogenen Glasarmen sind je 6 kleinereKerzenarme angebracht und die überall vorherrschenden schwungvollen Bogenlinienerhöhen den Eindruck des Leichten, Gefälligen.
den brillantesten Farben decorirten Gefässe, die etruskischenVasen, die man auf den ersten Blick den Nachkommen desPhidias zuzuschreiben geneigt ist, stammen aus Dänemark,das heute mit Liebe und Fleiss die edle Kunst pflegt, die vordrei Jahrtausenden in Griechenland blühte. Sehr schön istdie Collection dänischer Porzellane von der Königlichen Aus-stellungs-Commission, sowie die Terracotten der Witwe Itsen.
Der Einfluss Thorwaldsen’s ist namentlich in den Erzeugnissender Kopenhagener Firma Mole & Carlson erkennbar.
Die keramischen Producte der Schweiz sind bei allemFarbenreichthum in der Form wenig gelungen. Bemerkens-werth sind die Fayenceöfen von Bodmer & Biber in Zürich.Eine Specialität vieler Firmen bilden die sogenannten Heim-berger Majoliken, einige im pompejanischen Stil.