DOULTOX & CO., LAMBETH (LONDON).
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Das Charakteristische der als Lambetliwaare bekannten Doui/ros’schen Fayencen I regellos verbunden sind und mit malerischbesteht vor allem in der Weichheit der Farbentöne und in der Art der Ver- schönen Compositionen in Basrelief wech-
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sein. Die schön modellirten Krüge, Schalen,Vasen, Figuren etc. unserer Abbildung
zierung, in welcher Blumen und Laubwerk, Säulen, Menschen- und Thiergestalten
mögen einen Begriff von der Manniclifaltig-keit derselben geben.
wisser Richtung schillert. Als Neuheit brachte sie Gefässe inschwarzem und rothem Ilyalit, die mittels eines metallischenNiederschlages innen glänzend goldig hergestellt waren, Vasenetc. mit Metallschliff, deren roh naturalistische Ornamente dieaufgewendete Mühe beklagen Hessen, auch Krystallgläser mitBrillantschliff, technisch vollendet, aber ohne grossen künst-lerischen Werth. Das letztere galt auch von zwei von Brunettiausgestellten schwarzen Vasen in opakem Glimmerglas. DasKrystallglas von Clichy ist durch ein leuchtendes Weiss undschönen Brillantschliff ausgezeichnet, doch sind die Formenetwas stumpf und die Gravirungen nicht streng genug in derZeichnung; das Krystallglas von Sevres hatte bei vortreff-
lichem Brillantschliff schwerfällige Formen und veraltete Muster.
Schon bei früheren Gelegenheiten fielen die französischenSpiegel mit Glasumrahmung durch den Glanz und die Weissedes Glases, wie durch den technisch schönen, fein polirtenSchliff vortlieilliaft auf. Die besten brachte diesmal Benda inParis. Recht zierlich gearbeitet, obwol minder gut in derZeichnung waren die von Bremard; doch wirkt auch bei die-sen Erzeugnissen die Uebertreibung störend und lässt die ein-fache Vornehmheit und die harmonische Wirkung der altenMuster vermissen, die das Auge nicht durch allzu viele Facet-tirungen ermüdeten und die in ihren Theilen durch meistmatte Gravirungen verfeinert waren.
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