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A. DURENNE, PARIS. — JOSEPH PARVIS, KAIRO.
Zu den schönsten unter den ausgestellten Decorations-gegenständen, an denen das Gusseisen künstlerische Ver-wendung gefunden hatte, gehörte die hier abgebildeteFontaine, in welcher Durenne, wie in seinen Statuen,
Gruppen, Vasen, die nicht nur Gärten und Anlagen,sondern auch Salon und Boudoir zu zieren vermögen,seine Meisterschaft in der Beherrschung des Stoffes zeigt.An allen diesen Gegenständen tritt die ornamentaleZeichnung ungemein scharf und glanzvoll hervor.
Parvis, der verdienstvolle Vertreter der ägyptischen Kunsttischlerei,zeigt auch in der mit Geschmack und Sorgfalt ausgeführten Schnitzerei
des von uns abgebildeten Spiegels, wie hohen Werth die schönenarabischen Motive für die Decoration haben, wenn sie mit Verständ-nis aufgefasst und verwendet werden.
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der ersten Blütezeit nicht nach. Sehr wirksam sind die Car-neol-, die römischen Chalcedon- und andere antike Kunstgläser,deren Erzeugung nach beinahe zwei Jahrtausenden wieder auf-genommen worden ist, ebenso die mit grosser Regelmässigkeitzusammengesetzten, gepressten, innen und aussen überschliffenenSchalen. Sowol Salviati als die Venice and Murano Companystellten wundervolle Arbeiten in emaillirtem Glas aus. BeimAnblick der altvenetianischen Muster begriff man die enthu-siastische Bewunderung, die sie einst bei den Völkern des
rauhen Nordens hervorriefen. Murano stellte Urnen, Lampen,Schalen, Kelche und Reliquienkästchen im venetianisch-byzan-tinischen Stil aus, darunter eine getreue Nachbildung der indem Schatz von St. Marcus befindlichen Tasse von durchsich-tigem schwarzen Glas in Silber gefasst und mit Medaillons vonBlumen und Blättern in Gold, Silber und buntem Email ver-ziert, deren Original aus dem 14. Jahrhundert stammen undden Emailmalern von Limoges zum Modell gedient haben soll.Das Merkwürdigste waren jedoch die Nachahmungen der