GILBERT L. BAUER, LONDON,
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Der obere Theil des Harmoniums von Gilbert L. Bauer,London, zeigt stilgerechte Formen und technisch vortrefflicheArbeit, welche die Arabesken, Bogen und Rosetten als diepassendste Verzierung für ein Harmonium erscheinen lassen.In auffallender Einfachheit, Armuth fast, tritt dagegen der
welche denn auch volle Aufmerksamkeit verwendet und somitein schönes Werk geschaffen worden ist. Der Klang des In-strumentes kommt dem vibrirenden vollen Ton der Orgel nahe
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untere Theil des Harmoniums zurück, der beinahe plump er-scheint. Allerdings ist das Gehäuse nicht der wesentlichsteTheil des Harmoniums sondern die innere Einrichtung, auf
und ersetzt in kleinen Kirchen und Kapellen die letztere völlig.Manual und Pedal haben einen einfachen Mechanismus, derdieses Harmonium zu Uebungen für angehende Orgelspieler sehrgeeignet macht, welchem Zweck die aus dem genannten Eta-blissement hervorgehenden Instrumente denn auch häufig dienen.
Die Möbel- und Textilindustrie.
Obwol nach dem Ausstellungsprogramm die Möbel einer-seits und die Arbeiten für die Zimmerdecoration andererseitsverschiedenen Classen angehörten, so wurde doch bei derDisposition dieser Unterschied nicht festgehalten. Mit dem-selben Rechte fassen wir hier die oben bezeichneten ihremWesen nach noch verwandten Industrien zusammen.
Das Studium der Möbel schliesst sich unmittelbar an dasfier Architektur an und zwar nicht allein deshalb, weil die
ersteren dazu bestimmt sind, die von der letzteren geschaffenenRäume zu schmücken und daher in Form und Anordnung mitdieser in Einklang stehen sollen, sondern namentlich darum,weil sie im einzelnen betrachtet, selbst den Charakter vonBauwerken haben und weil die ästhetische Wirkung ihrerLinien auf denselben Gesetzen beruht, wie die Schönheit derarchitektonischen Monumente. In dem Entwickelungsgang derGeschichte ist diese innige Wechselbeziehung deutlich wahr-zunehmen. Die Formen der Möbel werden in verschiedenenPerioden durch dieselbe Geschmacksrichtung bestimmt, die