A. RANSOME & CO., CHELSEA-LONDON.
Unter (lern KamenDampfbaumfäl-ler bringt die be-kannte Werkzeug-masohinenfabrik A.Ransohe & Co.,Stanley Works,Ciielsea-London ei-nen Apparat zurAusstellung, der denBeifall aller Fach-männer findet. Werhätte nicht schonGelegenheit gehabt,sich von der Schwie-rigkeit zu über-zeugen, mit welcher -=~adas Fällen grosserBäume verbundenist und hätte daheinicht die Bemer-kung gemacht, dassbei dieser Manipu-lation eine Y er-sohweinlung von/eit und Arbeits-kraft stattfindet, wiesie heutzutage garnicht mehr gerecht-fertigt ist. Durchltansome’s Dampf-baumfäller ist nunauch diese Opera-tion den Fortschrit-ten der Technikangepasst und da-mit ein scheinbarscliwierigesProblemauf die einfachsteund zweckentspre-chendste Weise ge-löst worden. '
Aus unserer Al)-Bildung ist die Comstruction und An- jfwendungsweise des
Apparates deutlich_
zu ersehen. Er he-steht in der Haupt-Sache aus einerkleinen Dampfma-schine, deren Cylin-der um einen inseinem Mittel be-findlichen Zapfendrehbar ist unddurch den am hin-tern Ende des Cy-linders liegendenSteuermechanismusin die erforderlichePosition eingestelltwerden kann. EineVerlängerung derKolbenstange trägtdie Säge , sodassdie Bewegung desDampfkolbens auchdas flin- und Her-gehen der Sägezur unmittelbaren
Folge hat. Derganze Apparat istauf eine gusseisernePlatte montirt, diemittelst einer Kettean dem Baume be-festigtwird, welchergefällt werden soll.Ist auf diese Weisedie Maschine ac-tionsfähig gemachtund der Dampfcy-linder durch einenSchlauch mit derLocomobile in Ver-bindung gesetzt,welche den Be-triebsdampf liefernsoll, so braucht mannurdas Dampfventilzu öffnen, um dieSäge in Bewegungzu setzen. Der Vor-schub derselben er-folgt von Handmittelst der schonerwähnten Steue-rung am hinternCylinderende, wo-durch der Cylinderum seinen Zapfengedreht und dieSäge gegen denStamm angedrücktwird. Einen Stammvon 3 Fuss Durch-messerdurchsclmei-det die Maschine in5 Minuten.
Bringt man denunvermeidlichenAufenthalt und diefür jedesmalige In-stallirung der Ma-schine nothwendigeZeit in Rechnung,so ergibt sich dieMöglichkeit, mitHülfe des Dampf-Baumfällers perStunde 4—ü Bäumezu fällen, wobei einmittlerer Durch-messer von 30 Zollengl, angenommenwird. Mit der Hand-arbeit verglichen,bietet diese Lei-stung ungemeingünstige Resultate,abgesehen davon,dass ein nicht un-erheblicher Gewinnvon nutzbarem Holzerzielt wird, weiles nicht möglichwäre, von Hand denStamm so dicht überdem Boden abzu-schneiden, wie diesdie Maschine kann.
gegen die Seine zu um 4 Meter ah, infolge dessen musste dieDielung der Hallen, welche auf der südlichen Seite auf demErdboden ruht, nach Norden hin auf ein widerstandsfähigesSystem von Balken und Säulen gelegt werden.
Diese Terrainbesehaffenheit wurde aber auch benützt, uman der Ilauptfagade eine Terrasse anzulegen, zu welcher eineTreppe mit 20 Stufen von 75 Meter Breite emporführt. Vondieser Terrasse aus geniesst man den herrlichen Anblick derblumen- und statuenreichen Gartenanlagen des Marsfeldes.Weiter über die Seine hinweg schweift der Blick über densanft ansteigenden Park des Trocadero mit seinen Cascadenund seinem die Ausstellung mit ihrer ganzen Umgehung domi-
nirenden Rundbau, dessen minaretförmige Thürme sich inprächtiger Silhouette vom Horizont abheben.
Das ist ein Bild, das seinesgleichen sucht und dem Ge-schmack der Franzosen alle Ehre macht, ja, wir möchten be-haupten, noch keine Ausstellung vermochte ein so reizendesPanorama aufzuweisen. Imponirte 'Wien auch durch seineRiesenkuppel und die grosse Ausdehnung der für die Gruppi-rung der einzelnen Baulichkeiten geschickt benützten Anlagendes Praters, Philadelphia durch die Grossartigkeit seiner Bautenund den landschaftlichen Reiz der Umgebung, so trägt dochParis mit der genialen Schöpfung der Architekten Hardy, Da-vioud und Ilourdais den Preis davon.