JOHN II. LADD & CO., LONDON.
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Die 1 cp ] > ich i in lust ri c liat sich in den letzten Jahren sehrvervollkommnet und haben infolge dessen die bei dieser Fa-brikation zur Verwendung kommenden Maschinen eine lteiheneuer Systemeneben sich auf-tauclien sehen,welche dieschwerfälligenHolzconstruc-tionen frühe-rer Zeiten fastganz verdrängthaben, sodasssich der heu-tige Webstuhlfür Teppieh-fabrikationebenso sehrvon dem ehe-maligenunter-scheidet , wiedie neuesteNähmaschinevon der erstenihrer Art.
Schon imJahre 1872nahmen Wil-liam & JohnW. Murklandin Lowell,
Mass., ein Pa-tent in denVereinigtenStaaten auf ei-nen verbesser-ten Kraftweb-stuhl, welchermanches we-sentlich Neuezeigte und dieGrundidee zudem neuenTeppich-We b s t u h 1enthielt. Ver-besserungenverschiedenerArt haben end-lich den Web-stuhl zu derVollkommen-heit gebracht,welche wirheute an dem-selben bewun-dern ; unsereAbbildungzeigt eine per-spectischc An-sicht dessel-ben. Er eig-net sich vor-züglich für dieFabrikationschottischerund holländi-scher Teppi-che, wie solche besonders in Yorksliire, Durhain und Schottlanderzeugt werden. Die Besprechung der Constructions - Details,obwol an sich interessant, würde uns hier zu weit führen. Wir
begnügen uns, die wesentlichen Verbesserungen des Webstuhlshervorzuheben.
\ or allem wichtig ist die Anwendung eines Satzes wechsel-seitig wirken-der und roti-render Schüt-zenkästen,welche dasgleichzeitigeWeben in zahl-reichen ver-schiedenenFarben undSchattirungengestatten. DerGebrauch vonllebedaumenmit doppeltemHub ermög-licht die ge-naue Zeitbe-stimmung, so-wie die Be-gulirung derIntensität derdoppeltenSchläge derLade. Ausser-dem ist dieSpannungbeim Einzie-hen des Mate-rials mittelsteines verbes-serten Auf-wickel - Appa-rats so einge-richtet , dassder Stoff mög-lichst wenigangegriffenwird. Die Spu-le ist mit einemMitnehmerversehen, mit-telst dessen dieBewegung der-selben durchdie Wirkungeiner der Län-ge nach laufen-den Feder auf-genommen •wird. Ausser-dem besitzt dieMaschine eineselbsttliätigeSteuerung,wel-che dieTliätig-keit der Ladehemmt, resp.dieselbe aus-rückt , wenndas Schiffchennach dem letz-ten Lauf überdie Kette nichtgehörig umge-kehrt ist. Der Webstulil hat eine durchschnittliche Arbeits-fähigkeit von 25 Yards pro Tag und ist in England von JohnII. Ladd & Co., London, 116 Queen Victoria Street, eingeführt.
Kehren wir zur Betrachtung des Industriepalastes zurück,so fällt uns sofort in die Augen, dass derselbe im wesentlichenaus vier Ilaupttheilen besteht, welche sich ihrem Charakternach vollkommen voneinander unterscheiden.
1) Die an den beiden Enden gelegenen Vestibüle, deren Aussen-
wände die Haupt fahnden des Gebäudes bilden;
2) Die Hallen und Galerien (-8 auf jeder Seite), welche die
beiden Vestibüle verbinden und in deren Mittelpunkt einweiter Baum, der Hof des Industriepalastes, freibleibt;
3) Die beiden Kunsthallen;
4) Der Hof des Gebäudes mit dem Pavillon der Stadt Paris.
Die Vestibüle. Dieselben nehmen die ganze Breite desIndustriepalastes ein und haben demnach eine Länge von 350bei einer Breite von 25,6 Meter. Ihre Höhe beträgt bis zumDach nahezu 15 und bis zum Dachfirst gemessen 19,57 Meter.Wie wir schon oben angeführt haben, werden die vier Eckendes Gebäudes von Kuppeln überwölbt, die also die Vestibüleflankiren, und auch über dem in der Mitte des vordem Vesti-büle befindlichen Haupteingang erhebt sich eine Kuppel. DieConstruction der ganz aus Glas und Eisen hergestellten Vesti-büle manifestirt sich schon im äussern Anblick, indem aufjeder Seite des Mittelbaues elf starke, schmiedeeiserne Säulenoder Pfeiler aus der Wandfläche vorspringen, welche die Haupt -
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rARISEB WELTAUSSTELLUNG. II.