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Illustrirter Katalog der Pariser Weltausstellung von 1878 : unter Mitwirkung zahlreicher Berichterstatter ; herausgegeben von W.H. Uhland
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IIATHORN, DAVIS & DAVEY, LEEDS.

In bergmännischen Kreisen erfreut sich ilie Maschinenfabrik ausgenutzt und ein ökonomischer Betrieb erzielt. An der erstenvon Hathorn, Davis & Dayey in Leeds eines guten Rufs, den j Maschine ist der Condensator direct hinter die Dampfcylinder

sie sicli durch vorzügliche Leistungen in ihrer Specialität: Berg-werksmaschinen, erworben hat. Unsere Holzschnitte zeigen zweiDifferential -Wasserhaltungsmaschinen dieser Fabrik,die sie nach ihrem eignen System construirt, Die erste ist einezu Tag liegende, wogegen , die zweite eine unterirdische Wasser-lialtungsmaschine darstellt, welche, wie der Name sagt, in derGrube selbst aufgestellt wird. Beide Maschinen sind nach demsogenannten Compoundsystem construirt, d. h. sie besitzen zweiDampfcylinder und der Dampf strömt mit hohem Druck erstin den kleinern Cylinder und expandirt dann noch in demgrossem. Dadurch wird der Dampfdruck bis aufs äusserste

gestellt und die Luftpumpe wird durch eineVerlängerung der Kolbenstange betrieben;bei der zweiten Construction, welche gewöhn-lich doppelt zur Anwendung kommt (Zwillings-maschine), placirt man den Condensator inder Regel zwischen beide Maschinen. Nachdiesem System ist u. a. eine Zwillingsmaschincseit längerer Zeit in einem westpliälischenKohlenwerke in einer Tiefe von 250 Meternaufgestellt, welche im Stande ist, per Stunde30000 Liter Wasser aus der Grube zu heben.

um ein Ziemliches und bringen Abwechselung in die langenDachflächen. Ihre als Gitterträger construirten Binder ruhenauf schmiedeeisernen Säulen. Die Beleuchtung der Transsepteerfolgt durch Fenster, welche an den Seitenwänden in einerHöhe von ca. 7 Meter über dem Fussboden angebracht sind.

Alle Glasdächer der Ausstellungsräume, sowie alle demSonnenlichte ausgesetzten Fenster haben leinene Vorhänge.

Von besonderm Reiz sind die Fa(;aden an der dem Hofeder Ausstellung zugekehrten Langseite der Industriehallen. Esmuss als eine ebenso originelle wie glückliche Idee bezeichnetwerden, den Raum, welchen jedes Land occupirt, durch eineFacade zu markiren, die dem nationalen Stile desselben ent-

spricht, und es ist nur zu bedauern, dass das ursprünglicheProject, an der französischen Seite der Industriehallen die seitdem dreizehnten Jahrhundert in Frankreich zur Blüte gekom-menen Baustile zu repräsentiren, nicht ausgeführt worden ist.

Die Kunsthallen zeigen keine besonders ansprechendeAussenseite. Jede derselben hat eine Länge von 244 Meter,während die Breite der Haupthalle 25 Meter beträgt. Die Höhensind dieselben wie bei den Industriehallen, wie auch Dächer, vongenau gleicher Construction wie diejenigen der Industriehallen,auf die 7,5 Meter hohen Ziegelmauern gesetzt sind. Jeder Halleschliessen sich auf beiden Seiten je 8 Kammern an, welche bei7 Meter Breite 15 Meter Lauge haben und von separaten