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Illustrirter Katalog der Pariser Weltausstellung von 1878 : unter Mitwirkung zahlreicher Berichterstatter ; herausgegeben von W.H. Uhland
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LE GRAND & SUTCLIFF, LONDON.

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meiste Sorgfalt bei der Anlage des Brunnens ist erforderlichwenn die wasserführende Schicht aus Sand besteht. Hat der-selbe gleichmässig feines Korn, so würden die Röhren mit den

Die erste der untern Figuren auf der zweiten Seite zeigt unsein Saugrohr, das in das äussere Rohr eingesetzt und mit einerFlansche zwischen dem obern Brunnentheil und der l’umpe

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Löchern von ge-wöhnlicher Grös-se , so schnellman sie auchmittelst der Rei-nigungsrohreentleeren möch-te , sieh ebensoschnell mit demnachströmendenSande wieder fül-len. Um dies zuvermeiden, be-dient man sicheines besoiulern,mit vielen klei-nen Löchern, dienur die feinstenSandkörnchendurchlassen, ver-sehenen Rohrs,des sogenanntenSandrohrs. In-nerhalb diesesRohrs, das ineiner beträcht-lichen Breitedurchlocht ist,sodass sämmtli-che Oeffnungeneine mindestenszehnmal so gros-se Fläche wie dieDurchschnitts-fläche des Rohrseinnehmen, be-findet sich einzweites, gleich-falls durclüocli-tes Rohr, das sichin der Höhe desdurchlochtenTheils des äus-sern erstreckt.

Der Zwischen-raum zwischenbeiden Rohrenist durch mehr-fach umgelegtesRosshaargewebeausgefüllt, inwei-chem auch derfeinste Sand beim Durchsickern des Wassers zurückgehaltenwird. Oft verwendet man auch Sandrohre von einem Durch-messer, der erlaubt, sie in den Röhrenbrunnen einzulassen.

eingeschaltet ist.Sinkt das Wasserim Brunnen, sowird in dem ring-förmigen Tlieilzwischen Saug-rohr und Brun-nenrohrein tlieil-weises Yacuumerzeugt.

Ist der was-serhaltige Bodenvon feiner,staubartiger Be-schaffenheit , so'ässt man, wiedie zweite un-tere Figur zeigt,ein offenes Rohrhinunter undentfernt die dieRohnnündungumgebendenTheile durch an-haltendes Rüm-pen. Die so ent-standene Höh-lung wird mitgrobem Kies aus-gefüllt , sodassman nun so ver-fahren kann, alsob man es miteinerScliicht vondieser Art zuthun hätte. Istdagegen der Bo-den von so festerBeschaffenheit,dass er das Ein-treiben der Spit-ze nicht gestattet,so ist, ähnlichwie bei artesi-schen Brunnen,das Bohrverfah-ren in Anwen-dung zu bringen.Unsere letzte Fi-gur zeigt noch,wie man bei meh-reren , in ver-schiedener Höhe liegenden Wasseradern durch Rohre, die mitgeringem Zwischenraum übereinander geschoben sind, jedeeinzelne Wasserschicht ausnützen kann.

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