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II. L. MÜLLER, BIRMINGHAM.
Die Vortheile und An-nehmlichkeiten der Gasbe-leuchtung sind gegenüberjeder andern Beleuchtungs-methode so bedeutend, dassder Gedanke sehr nahe lag,für solche Etablissementsoder Privathäuser, derenisolirte Lage die Verbin-dung mit einem öffent-lichen Gaswerke nicht ge-stattet, einen leicht in Be-trieb zu setzenden trans-portabeln Apparat zu con-struiren. Einen solchen,den Alpha-Gasapparat,hat das technische Export-geschäft von II. L. Müllebin Birmingham zur pariserAusstellung gebracht. DieWirkung desselben beruhtauf dem Princip, gewöhn-liche atmosphärische Luftmit flüssigen Kohlenwasser-stoffen zu schwängern unddadurch das sogenannteLuftgas herzustellen. AlsGas - Erzeugungs - Material
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wird gewöhnliches Gasolin(leichtes Petroleum) be-nutzt, welches von den Pe-troleum - Destillerien billigzu beziehen ist. Das Gaswird nicht im Yorrath, son-dern stets nur nach Maass-gabe des Verbrauchs her-gestellt, es ist deshalb aucheine Explosionsgefahr nichtvorhanden. Die Bedienungdes Apparats beschränktsich auf das Nachfüllen vonGasolin und das Aufziehendes Gewichts zum Betriebdes Gebläses, durch das dieLuft in den Apparat ge-drückt wird. Das Gas,welches mit dem Apparaterzeugt wird, steht demSteinkohlengase in keinerBeziehung nach und sprichtfür die Güte und Billigkeitdesselben am besten diegrosse Verbreitung, welchediese transportabeln Gas-apparate seit einigen Jahrengefunden haben.
RANSOMES, SIMS & HEAD, IPSWICH.
IPSWICH
»«Hscves SIM
Die Doppel-Kornmühle von Ransomes, Sims & IIead inIpswich (England) verbindet mit compendiöser Constructiongrosse Leistungsfähigkeit und eignet sich besonders für Land-
güter zur Ausnutzung der Locomobilen in Zeiten, wo dieselbenzum Dreschen, Bewässern u. s. w. in der Landwirtliscliaft nichtverwendet werden.
hier, um den monumental-architektonischen Eindruck des derKunst und Industrie geweihten Prachtbaues zu erhöhen, diehöchste Stelle gewählt, welche sich auf dem diesem Zwecksehr günstigen Terrain darbot. Auf dem Kamm des Trocadero,der vom Quai de Billy in sanfter Linie bis zur Höhe von30 Meter ansteigt, dehnt sich der gewaltige Bau mit seinen ellip-tisch geschwungenen Flügeln in einer Breite von 400 Meter aus.
Der sehr lehmhaltige und ungleichmässige Boden, auf demman hier baute, bot bei der Fundamentirung so ungeheureSchwierigkeiten, dass solche nur mit dem enormen Kosten-aufwande von mehr als 3 Millionen Francs ausgeführt werdenkonnte. So mussten z. B. die Mauern des grossen Mittelbaues
an einigen Stellen in eine Tiefe von 19 Meter fundirt werden.
Der Schwerpunkt des ganzen Bauwerks liegt, in ästhetischerwie in constructiver Beziehung, in der mächtigen, 00 Meterhohen Rotunde, deren Centrum mit der Hauptachse des In-dustriepalastes auf dem Marsfelde in einer Linie liegt. Zweischlanke, in orientalischem Stil gehaltene Thürme flankirenden von einem hohen Säulengang umgebenen, 90 Meter tiefenRundbau, der den ganzen Ausstellungsplatz beherrscht. Eineflache Kuppel mit Laterne, auf der sich die Colossalstatue derRuhmesgöttin erhebt, bildet den Abschluss nach oben undentspricht dem würdigen, ja, man muss sagen, erhabenenEindruck, den dieser Prachtbau hervorbringt.