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Illustrirter Katalog der Pariser Weltausstellung von 1878 : unter Mitwirkung zahlreicher Berichterstatter ; herausgegeben von W.H. Uhland
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PULSOMETER ENGINEERING COMPANY, LIMITED, LONDON.

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Kammer enthaltene Wasser durch das sieh öffnende Ventil Fin das Steigrohr B getrieben wird.

In demselben Augenblicke nun, in dem der Wasserspiegeldie zum Abfluss führende Oeffnung erreicht, fährt der Dampfmit einer gewissen Heftigkeit hindurch und veranlasst durchdie nunmehrige enge Berührung mit dem Wasser eine augen-blickliche Condensation. Infolge dessen wird ein Vacuum mitsolcher Schnel-ligkeit in dereben geleertenKammer gebil-det, dass dieDampfventil-Kugel J vondem Platze, densie während desEntleerens ein-genommenhatte, auf diegegenüberlie-gende Oeffnunggeschleudertwird. Hier-durch wird die-selbe geschlos-sen; die Folgeist, dass keinDampf mehreintreten kann,und die Bildungdes Vacuumswird vollstän-dig ; sofortströmt, indemes das Säug-ventil E hebt,durch das Saug-rohr C Wasserein und füllt dieKammer A vonneuem. Wäh-rend dieses Vor-gangs ist in derandern Kam-mer das in der-selben befind-liche Wasserdurch denDampfdruck,der infolge desHinüberwer-fens derDampf-ventil -Kugelfreien Zugangerlangt hat,ebenfalls in dasSteigrohr I) ge-trieben wor-den , und derVerlauf der Ar-beit setzt sichin gleicherwei-se, wie eben be-schrieben, fort.

Seine hauptsächliche Anwendung findet der Apparat inner-halb der Industriezweige, wo Sand, Morast und Abfällealler Art das zu hebende Wasser verunreinigen; der Pulsometerbeseitigt mit Leichtigkeit alle diese Substanzen. Sollte trotz-dem eine zu grosse Beimengung der eben genannten Körperein Verstopfen herbeiführen, so sichert der überaus leichteZugang zu den Ventilen eine schnelle Beseitigung aller dieser

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Hindernisse. In keinem Falle erleidet der Apparat selbstdurch die Hebuug von unreinen Flüssigkeiten eine Abnutzung,wie dies bei allen andern Dampfpumpen unter gleichen Ver-hältnissen schon nach kurzer Zeit der Fall ist. Sind die Ventileund ihre Sitze nach längerm Gebrauche abgenutzt, so ist esvermöge ihrer Construction ein Leichtes, dieselben gegen neueumzutauschen. Letzteres kann in wenig Minuten bewerkstelligt

werden und istdann der Ap-parat als so gutwie vollständigneu zu betrach-ten. Ein ferne-rer Vortheil desPulsometersbesteht in derFähigkeit,Flüssigkeiten,die bis auf 02°Celsius er-wärmt wurden,zu heben; ver-möge dieser Ei-genschaft zeigtsich der Appa-rat besondersvortheilhaftfürFärbereien,Brauereien,chemische Fa-briken u. s. w.

Gastheer,Schlempe,IMaische, Sy-rup, Del undSäuren wer-den ebenfallsohne Schwie-rigkeit geför-dert.

Zum Zweckedes Auspum-pens vonSchachten,Brunnen undFundamenti-rungen genügtes, den Apparatan einer Kettehängend hinab-zulassen, inwelchem Fallederselbe schwe-bend mit be-stem Erfolgearbeitet. MitGummi - oderHanfleitungenversehen, kannder Pulsometerwährend derArbeit nachMaassgabe des

Sinkens des Wasserspiegels tiefer hinabgelassen, oder z. B.zum Auspumpen von Lohgruben, Bassins u. s. w. und miteiner Rolle an eine Schiene gehängt oder auf zwei Räder ge-legt, je nach der Länge des Dampfschlauches dislocirt werden.

Unsere dritte Abbildung stellt den Pulsometer in solcherWeise angewendet dar. Er wirkt in der denkbar einfachstenForm als Wasserhebeapparat zum Auspumpen eines Stein-bruchs.

Die Nebenbauten des Troeadero.

Wol selten haben Natur und Kunst im Verein miteinanderein anmuthigeres Bild geschaffen, als es jetzt der Troeaderodarbietet. Weite Rasenflächen und geschmackvoll arrangirteBlumenbeete werden von wohlgehaltenen Spazierwegen unter-brochen, plätschernde Fontänen verbreiten erfrischende Kühleum sich her und aus den schattenspendenden Baumgruppenerheben sich die Pavillons verschiedener Länder, die in ihremcharakteristischen Stile ein ebenso originelles wie fremdartigschönes Gepräge haben, das eine entzückende Mannichfaltigkeitin das grossartige Panorama des Ausstellungsplatzes bringt.

Die bemerkenswertheste aller Anlagen bildet jedenfalls dasSüsswasseraquarium, das sich über einen Flächenraum von2(100 Quadratmeter vor dem linken Flügel des Palastes aus-dehnt. Die Oberfläche desselben ist mit schönen Gartenanlagengeschmückt und drei von leichten Brücken überspannte Treppenführen in den 8 Meter tiefen Raum hinab, der durch Oeff-nungen in der Decke Licht erhält, welche gleichfalls vonBrücken überwölbt sind. 24 Bassins reihen sich zu beidenSeiten eines in länglicher Rundung hinlaufenden Ganges an-einander und werden durch starke Glaswände abgeschlossen.Um diesen Raum für die in der That grossartige Anlage zugewinnen, mussten die Gänge und Bassinaushöhlungen in den