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Illustrirter Katalog der Pariser Weltausstellung von 1878 : unter Mitwirkung zahlreicher Berichterstatter ; herausgegeben von W.H. Uhland
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SCHNEIDER & CO., CREUSOT.

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Metern eine Arbeitsleistung voncirca 5000 Pferdekräften reprä-sentirt. Ein Vergleich mit anderngrossen Hämmern ergibt dasResultat, dass der in Redestellende zur Zeit der grössteist und in seinen Dimensionenwie in seiner Leistungsfähigkeitdie andern weitaus überragt.Ist mau doch auch in Creusotbei der Construction desselbensofort von 28 Tonnen (Bärge-wioht des bisher grössten Ham-mers dieses Werkes) auf 80Tonnen übergesprungen. Nächstdiesem classificirt sich derlvrupp’sche Hammer mit 50Tonnen und 8 Meter Fallhöhe,welchem die Werke von Permund Alexandrowski in St. Peters-burg gleichkommen, wogegender grosse Hammer von Wool-wich nur 35 Tonnen Bärgewichtrepriisentirt.

Dass es bei der Herstellungeiner solchen Riesenmaschineenorme Schwierigkeiten zu über-winden gibt, mag um so mehrbegreiflich erscheinen, als essich nicht allein um die Aus-führung und Aufstellung desHammers, sondern auch umdie lustallirung entsprechenderllülfsmaschinen handelt, um denHammer bedienen zu können.Wir sehen denselben deshalbauch von vier grossen Gasöfenumgeben, in welchen die Eisen-

massen vorbereitet werden, dieunter den wuchtigen Schlägendieses Kolosses Form und Wider-standsfähigkeit erhalten sollen,und um die riesigen Schmiede-stücke von den Oefen unter denHammer zu bringen, sind vierebenso kolossal als ingeniösconstruirte Krahne vorhanden,von welchen einer 3200 unddrei je 2000 Centner Tragfähig-keit besitzen.

Die ganze Einrichtung istderart getroffen, dass dieMenschenarbeit blos zur Direc-tion der verschiedenen Opera-tionen benutzt wird. Selbst dasOeffnen und Scliliessen der Ofen-thüren wird durch hydraulischenDruck besorgt.

Die Halle, welche zur Unter-bringung des Hammers erbautwurde, hat eine Länge von 50,eine Breite von 35 und eine Höhevon 28 Metern, stellt also immer-hin schon ein ganz respectablesGebäude dar. Dass die Her-stellungskosten des Hammerssich auf3,000000 Francs belaufen,wird nach dem vorstehend Ge-sagten nicht mehr auffallend er-scheinen.

Ueber den Ausstellungspa-villon von 'Creusot und dessenhochinteressante Objecte be-halten wir uns vor, bei einerandern Gelegenheit noch eingehender zu berichten.

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