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SCHNEIDER & CO., CREUSOT.
Das imposanteste Privatbauwerk der Ausstellung ist ohneZweifel der Pavillon von „Ckf.usot“. Wer kennt nicht diesesgrossartige Eisenwerk, dessen Erzeugnisse weit iiher Frank-reichs Grenzen hinaus sieh lluf und Anerkennung verschallthaben und selbst den leistungsfähigeren Werken des Auslandeseine gefährliche Concurrenz geworden sind? Creusot ist aufder Ausstellung seines Namens würdig vertreten; zu gleicherZeit grossartig und elegant, dem Fachmanne wie dem Laienimponirend, bildet der Pavillon Creusot eines der besuchtesten
täuschende Nachbildung aus IIolz —, sondern wie er auf demWerke selbst installirt ist und gebraucht wird. Das Gewichtdes Hammers beträgt an 2. r )(!80 Centner, eine Last, derenTransport und Aufstellung so schwierig ist, dass man mitRecht es vorzog, den Originalhammer zu Hause zu lassen undnur mit seinem in Naturgrösse ausgeführten Modell zu im-ponireu — und der Zweck wurde auch vollständig erreicht.
Unsere erste Abbildung zeigt den Hammer in der eigensfür ihn erbauten Halle, in welcher sich noch vier Puddelöfen
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Objecte der ganzen Ausstellung. Aus grosser Ferne schonerblickt man den als riesiges Portal vor dem Pavillon auf-gestellten gigantischen Hammer, der sieh durch, seine dunkleFarbe von dem dahinterliegenden Gebäude und von dem Gründer Umgebung vortheilhaft abhebt.
Diesen grossen Dampfhammer führen wir in unsernbestehenden Abbildungen vor. Jedoch nicht wie er auf derAusstellung steht — der Ausstellungshammer ist nur eine
und vier Krahne befinden, die zur Redienung des Hammersnothwendig sind. Der zweite Holzschnitt dagegen gibt dasliild des Hammers allein mit seinem Fundament. Seine ganzeHöhe kommt der eines grossen städtischen Hauses gleich, siebeträgt 18 Meter, von der Sohle an gemessen, während dieGesammthöhe incl. Fundament sich auf .‘10 Meter beläuft. Daszur Wirkung kommende Gewicht des Ilammerbärs beträgtSO Tonnen oder ltiOO Centner, was bei einer Fallhöhe von fünf
benutzt, der die Furchen alle nach einer Seite zieht und inderselben Furche zurüekkehrt, um die folgende zu ziehen.Nachdem man umgewendet hat, werden die Streiclibreter aufdie andere Seite versetzt. Die Untergrundschar, welche andiesen PHug gehängt ist, wühlt den Roden auf, ohne dass derPferdehuf einen Eindruck hinterlässt. Man kann auch, um dieErde völlig zu zerkleinern, noch eine Schar oder eine rotirendeEgge hinzufügen; ebenso eonstruirt man die l’Hüge auch so,
dass sie eine vollständig gebrochene Furche lierstellen, welchezur sofortigen Aufnahme des Samens vorbereitet ist.
Um die durch den gewöhnlichen Pflug gezogenen Furchennoch mehr zu vertiefen, den Untergrund zu zerkleinern undderart aufzuwühlen, dass derselbe das Wasser aufzunehmenvermag, welches in schweren, festen Roden nicht tief genugcindringt, bedient man sich des Untergrundpfiuges, der in derForm, was den Sterz und die Deichsel betrifft, dem gewöhn-