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W. J. IIAUCK, WIEN.
Seit Jahren schon bemühensich die Aerzte, einen Apparatzur künstlichen Respirationzu erfinden, der allen An-forderungen aufs beste ent-spricht, doch waren diemeisten derartigen Con-structioneu immer noch un-genügend und zum Theil un-zweckmässig. Einen wesent-lichen Fortschritt zeigt aberder hier veranschaulichtecontinuirlich wirkende Re-spirationsapparat, dervon Dr. J. Schnitzler er-funden, vom HofmechanikerW. J. IIauck in Wien ausge-führt und in Paris ausgestelltist. Derselbe besteht imwesentlichen aus einem untengeschlossenen, oben offenenovalen Blechgefass, in demzwei Blechcylinder B und C,die oben geschlossen undunten offen sind, derartigmiteinander in Verbindungstehen, dass das Sinken deseinen das Steigen des andernbedingt. Das äussere Gefässist mit Wasser gefüllt. Sinktnun, durch die mit dem Ge-wicht n beschwerte Schale mveranlasst, der Cylinder B, sowird die Luft in demselbencomprimirt, während sie indem aufsteigenden Cylinder C
W. & J. GALLOWAY & SONS, MANCHESTER.
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verdünnt wird. Der Gummi-schlauch, welcher vom Mund-stück der Gesichtsmaske aus-geht, ist durch Rohre so mitden Cylindern in Verbindunggesetzt, dass der Patient ver-dichtete Luft einathmen, da-gegen in verdünnte Luft aus-athmen kann. Es sei nochbemerkt, dass die Cylinder,nachdem sie einmal mittelstder dazu vorhandenenSchnüre und Rollen in Ord-nung d. h. in die Gleichge-wichtslage gebracht wurden,immer in dieser Stellungverbleiben. Dagegen ist eszweckmässig, das Wasser imBehälter öfter zu erneuern;zum Entleeren desselben istan der Seite des äusserenGefässes der Hahn u ange-bracht. Das zur Linken desApparates abgebildete Detailstellt das Doppelschieber-ventil dar, welches vor demMundstück angebracht wird,wenn der Patient comprimirteLuft einathmen und in ver-dünnte Luft ausathmen soll,während bei der einfacherenMethode, bei welcher derPatient in die ihn umgebendeAtmosphäre ausathmet, dasam Apparat ersichtlicheSchieberventil genügt.
Die hier dargestellte Dampfmaschine repräsentirt imwesentlichen das System der Firma W. & J. Gai.loway & Sons,Knott Mill Ironworks, Manchester, wenngleich die in Paris
breitung gewinnenden Compound-System gebaut, bei welchemder Dampf mit seiner vollen Spannung in einem kleinern, demHoclidruckcylinder, mit verminderter Spannung in dem grossem
exponirte Maschine in Einzelheiten Abweichungen zeigt. Die- j Niederdruckcylinder arbeitet. Die ausgestellte Dampfmaschineselbe ist nach dem jetzt auch in Deutschland immer mehr Ver- | ist mit einer sogenannten Präcisionssteuerung versehen.
ein, nach welchem der Samen in langen Reihen mit gleich-massigen Zwischenräumen gesäet wurde, wodurch man in ersterLinie den Vortheil erlangt, dass eine fortwährende Bearbeitungdes Bodens zwischen den Saatreihen ermöglicht ist, das Erd-reich um die Pflanzen herum gut aufgerührt und gleichzeitig dasaufkeimende Unkraut entfernt wird. Man bedient sich dazuder weiter unten beschriebenen Hacken mit Pferdebetrieb, die
so construirt sind, dass sie den von der Säemaschine gezogenenFurchen entsprechen. Mit dem Säen in Reihen ist überdieseine bedeutende Ersparniss an Samen und Dünger verbunden,indem ersterer nicht verstreut wird und letzterer nur um diePflanzen herum zu liegen kommt, also denselben unmittelbarzugeführt wird. In neuerer Zeit ist das Säen mit der Handfür grössere Landwirthschaften fast ganz ausser Gebrauch ge-