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Illustrirter Katalog der Pariser Weltausstellung von 1878 : unter Mitwirkung zahlreicher Berichterstatter ; herausgegeben von W.H. Uhland
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ESCHER, WYSS ■& CO., ZÜRICH.

An die hervorragendsten Dampfmaschinen der Weitaus- I den Rest seiner Spannkraft nutzbar zu machen. Die Dampf-stellung schliesst sich die von Esciikr, Wvss & Co., Zürich, | maschine ist mit Ventilsteuerung versehen, welche, entgegen

ausgestellte OOpferdige Compounddampfmaschine

bürtig an. In ihr vereinigt sich .— : -—-

einfache Formenschönheit mittechnischer Vollendung, die be-sonders in dem äusserst sinn-reich angeordneten Bewegungs-meclianismus für die den Dampf-Ein- und Austritt regulirendenBestandtheile zum Ausdruckgelangt.

Bei dieser in unserer erstenZeichnung dargestellten Maschi-ne sind zwei Cylinder mit einemkleinen Zwischenraum hinter-einander gelegt, und der Dampfkommt in der Art zur Wirkung,dass er zuerst in den rechtsliegenden kleinern Ilochdruck-cylinder einströmt, nachdem erdort seine Arbeit verrichtet inden mitten unter der Maschineliegenden Ueberliitzer gelangt, wo ihm durch Erliitzun

eben- | dem sonstigen Gebrauch, unten an dem Cylinder angebracht ist.

Die beiden untern Figurendieser Seite geben ein Bild dervon Esclier, Wyss & Co. neuer-dings nach dem System Ten-brink gebauten Dampfkessel,die mit einer besondern (in denFiguren rechts ersichtlichen)Vorrichtung zum Verbrennen desRauches versehen sind. Letzterebesteht in einem kleinen quer-liegenden Vorkessel, in dessenschräg gelegte Höhlung der Rostderart eingebaut ist, dass dieam untern Ende des Rostes ent-wickelten lieissesten Gase stetsüber die obere Rostpartie hin-wegstreichen, wo das neu auf-geschüttete Material zu brennenanfängt und von wo sonst jeneunverbrannten Theile entwei-Die erste der beiden Kessel-

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frischem Dampf ein Theil seiner verlorenen Spannkraftwieder ersetzt wiyd, um alsdann in dem am äussersten Endeder Maschine links befindlichen grossem Niedcrdruckcy linder

Zeichnungen zeigt den Apparat an einem alten Kessel ange-bracht, während die zweite einen neuen Kessel dieses Systemsdarstellt. Die Pfeile deuten die Richtung der Feuergase an.

hatte, beweist die Thatsache, dass die Mähmaschinen, mit denendie Amerikaner IMac Cormik und Hussey auf der Weltaus-stellung von 1851 so grosses Aufsehen erregten, bei nähererPrüfung als im Princip mit der Bell’schen gleiche Constructionenerkannt wurden und man dieselben mit Fug und Recht alsverbesserte Bell’sche Maschinen hätte bezeichnen dürfen. Dievon Bell gegebenen Grundzüge der Construction erwiesen sichim Verein mit den verbesserten Details als so zweckmässig,dass man die Brauchbarkeit der Maschine nicht mehr in Zweifelstellen konnte und deshalb auch vom Jahre 1851 an die

eigentliche Einführung der Mähmaschinen rechnet, die, einmalin die Praxis eingedrungen, bald eine grosse .Menge von weitausveränderten und verbesserten Nachahmungen erlebte, welcheindessen alle in der Bell’schen Maschine ihr gemeinsames Pro-totyp hatten.

Von Anfang an bis auf die heutige Zeit ist der Bau derMähmaschinen, wenn nicht ausschliesslich, so doch vorwiegendin den Händen der Amerikaner und Engländer gewesen undfast alle nennenswerthen Systeme sind auf Constructeure dieserLänder zurückzuführen. Folgerichtig hat in denselben die