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Illustrirter Katalog der Pariser Weltausstellung von 1878 : unter Mitwirkung zahlreicher Berichterstatter ; herausgegeben von W.H. Uhland
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SHAND, MASON & CO., LONDON.

Mit der fortschreitenden Ausbildung der Feuerwehr, welchewir als eine der gemeinnützigsten Institutionen betrachtendürfen, hält die Entwicklung gleichen Schritt, welche in derConstruetion der Feuerspritzen, insbesondere der I)ampf-feuerspritzen zu Tage tritt. Wie nicht anders zu erwartenwar, wies die l’ariser Ausstellung auch von diesen Maschinendas Neuste und Beste auf, und wählen wir von diesem eine

kann. Der Raum zwischen Kessel und Kutschersitz wird durcheinen Kasten ausgefüllt, der die Schläuche in sich birgt, zu-gleich aber auch der Begleitmannschaft als Sitz dient. DieVorderräder sind so niedrig gehalten, dass sie sich beim Um-fahren einer Ecke bis weit über das Wagengestell schiebenkönnen, wodurch die Spritze auch für enge Strassen verwend-bar wird. Um recht schnelle Hülfe leisten zu können, erhält

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Dampffeuerspritzc der Firma Shand, Mason & Co., London, zumGegenstand unserer Abbildung. Dieselbe ist nach dem neuestenSystem dieser Firma gebaut. Der senkrechte Röhrenkessel, wel-cher Innenfeucrung besitzt, liegt dicht vor der hinteren Rad-achse, unmittelbar hinter demselben sind die Dampfpumpe undder Windkessel angebracht, ganz hinten befindet sich ein Standfür den Wärter, von dem aus derselbe den Kessel feuern, so-wie auch die verschiedenen Hähne und Handräder bedienen

man mittelst Gasflammen das Wasser stets auf einer solchenTemperatur, dass beim Gebrauch nach 2—3 Minuten Dampfentwickelt wird. Dabei ist möglichster Gasersparniss Rechnunggetragen. Der Bau sämmtlicher Spritzen der Firma Shand,Mason & Co. ist derart, dass der Wasserstrahl bis zu einerbedeutenden Höhe geschleudert werden kann. So wirft die„Volunteer“-Spritze in der Minute nahezu 1000 Liter Wasserca. 130 Fuss (engl.) hoch.

anstatt der Schlagleisten Stifte in der Trommel angebracht sind,in welch letztere das Getreide mittelst Hand derartig eingeführtwird, dass alle Halme möglichst senkrecht auf der Richtungder Trommelachse stehen. Zum Drehen der Kurbel genügenzwei Mann. Diese Maschinen können auch als Göpeldresch-maschincn verwendet werden, indem man die Kurbel mitdem Göpel in Verbindung setzt. Im allgemeinen werden dieGöpelmaschinen jedoch grösser gebaut und gern verbindet mandieselben auch mit Reinigungsapparaten, wodurch sie aller-dings so complicirt werden, dass auf andrer Seite wiederNachtheile entstehen; überdies wird beim Betrieb mit Göpeldie Reinigung nicht exact genug ausgeführt. Die Uebertragung

der Bewegung vom Göpel auf die Arbeitsmaschine geschiehtvorzugsweise durch die Kuppelungsstange, seltener durch Riemen-betrieb, da derselbe zu unsicher ist. Eine wichtige Bedingungfür vortlieilhafte Leistung des Göpels ist ein möglichst grosserRundgang. Ein Pferd leistet verhältnissmässig am meisten,doch richtet man auch Göpel für zwei ufid vier Pferde ein.

Die weitaus grösste Bedeutung für das Dreschen haben dieDampfmaschinen, die fast alle nach dem Meikle’schen Systemgebaut und mit Strohschüttlern, Reinigung«- und Sortirwerkensowie mit Elevatoren combinirt werden. Da wir auf Seite 21,42 und 43 dieselben schon näher besprochen haben und späternoch weitere Constructionen dieser wichtigen Maschinen in