Diades. Dialektik. «09
«uch gedenkt Jcsaias b) desselben. Plinius c) schrei-bet die Erfindung des DiadeinS dem Bacchus zu.Unter den römischen Kaisern soll es Aurelian, imdritten Jahrhundert, zuerst getragen haben 6). Dererste, der ein doppeltes Diadem trug, war Arla-ban der Vierte, der letzte König der Parthcr, imdritten Jahrhundert c).
s) I Mos. 28, z6.Z7.Zy. 40. Kap.zy, 28. zo. ZI.vrrgl. t. d. tiuc><tei t»sc 7 . Vel. ltebr. 171z.
x. >35—'36. t>) Jef. 28, L. e) t'Iii,. VII. ;6 6°)Univees- Lex. Vll. x. 7Z1. 0) Herodlan B. !i. Kap.II. S. -37.
Diades s. Thurm.
Dialektik oder die Lehre von den Trugschlüs-sen, nebst der Kunst, sich ihrer geschickt zu bedie-nen , wurde von einem Schüler des Parmenides,nähmlich von dem Weltweisen Zeno aus Elea, derin der 79. Olympiade berühmt war, erfunden 2).Dieser hatte eine so große Fertigkeit in dem Ge-brauche der Trugschlüsse, daß es «hm eben so leichtfiel, die Wahrheit, als die Falschheit einer undeben derselben Sache auf das scheinbarste zu be-weisen b). Er soll den Trugschluß, welcher Archil-les heißt, erfunden haben, wiewohl andere diesesvon seinem Lehrer Parmenides behaupten c). Nachihm erfand Eubulides sieben Arten der Trugschlüsse,die folgende Nahmen hakten : der Lügner; der Be-trüger; die Elektra; der Verdeckte, der Sorites,der gehörnte Schluß; der Kahlkopf 6). Sie alleeinzeln zu erklären ist für die Absicht dieses Buchözu weitläuftig.
Busch Handb. der Erf. O