Band 
Erster Theil.
Seite
210
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Dialog. Diamant.

s) Viag. Her«. IX. 2L. 8exlus ^lugiricur säv.

ilVIstkemst. izy. k) klutsrcb. in kericls x. 1^4.

«) OinA I,svrt. IX. 2. 6) Oiog. I.<,eit. II. ic>8-

Dialog ist eine Art der Redekunst, daman etwas in Fragen und Antworten oder in Formeines Gesprächs vorträgt. Von dem Alter des Dia-logs zeugen Moses Schriften und besonders daSBuch Hiob. Unter den Griechen wird AlexameneSTegus für den ersten gehalten, welcher geschriebeneDialogen, nähmlich die Gespräche des Sokrates, be-kannt machte. Auch Zeno verfertigte Dialogen. Pla-to war der Verbesseret des Dialogs a) , wurdeaber vom Lucian noch übertroffcn.

s) k'Lbrieii Libl. Lrsec. III. I. §. 2.

Diamant ist ein durchsichtiger, hellglänzende»Stein, der härteste und vornehmste unter allen Edel-steinen. Unter den mancherley Arten der Diaman-ten wird von einigen der ostindische, von andernder Brasilianische für den vorzüglichsten gehalten.Seit wie lange man diesen Stein und dessen Werthgekannt habe, ist ungewiß. Unter den Steinen indem Brustschilde des Hohenpriesters befand sich ei-ner, Nahmens Jahalom, den Luther durch Diamantübersetzt. Da das Wort Jahalom von einem Zeit-worte herkommt, welches zermalmen, zerflossen be-deutet : so hat man wohl nur gcmuthmaßet, daßJahalom den Diamant bedeuten müsse, weil dieservermöge seiner Härte, alle übrige Steine angreiftund schneidet. Es ist daher schwer zu entscheiden,ob Jahalom ein wirklicher Diamant gewesen sey,«der nicht 2). Gemeiniglich nimmt man an, daßder Diamant erst in dem letzten Jahrhundert vor