Gewitterabkcilek. 7?
eitlen Büschel, erblickte. Näherte man sich der Star».,ge mit einem Finger t so suhrca Funken mit entsetz-?lichen Schlagen heraus. Einige Secunden vor demDonncrschlage verschwand der feurige Büschel undman konnte keinen Funken mehr aus des Stange lok.ken; aber kurz nachdem Donnerschlage zeigte sich daSFeuer wieder und einige wollen gesehen hahco, dasses in der F gur einer Spirallinie um die Stangehcruntcrgesahrcn sey. Die Spitzedcr Stange war alsogleichsam ein Kanal, durch den das Luftfeuer allmä-lig durchstoß q).
So viele wichtige Beobachtungen und Entdeckun-gen mußten erst gemacht werden, ehe Benjamin Frank-lin (geb. 170Ü zu Boston in Neuengland, gest. l 790 zuPhiladelphia) die Sache zu mehrerer Gewißheit brach-te. In den Jahren 1747 >748 und -749 schrieb erseine Nordamerikanischel» Briefe an Herrn Collin-svn in London, worin er erklärte, daß der rlectrischeStrahl mit dem Blitze grosse Gemeinschaft habe, da-her auch einige das Jahr 1749 fü» den Zeitpunkt derErfindung der Gewitkerableiter annehmen r). Die,welche diese Erfindung in das Jahr 17L2 setzen, be-rufen sich darauf, daß Franklin erst in diesem die Na-tur des Blitzes aus Erfahrungen und Versuchen er.klart habe, unter denen besonders der folgende merk-würdig ist. Tr nahm im Junius 1752, zu einer Zeit,wo sich ein Gewitter am Himmel zeigte, einen fliegen-den Drachen von Papier, setzte einen spitzigen Drat dar-aufund ließ ihn an einer hänfenen Schnur aufsteigen, diee? unten an einem Schlüssel und nachher an einer eiser-nen Stange, die in Seide hieng oder auf gläsernst?