Band 
Zweyter Theil.
Seite
118
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i>8 Glocken.

get wurden, um die Koras canomca;, d. i. dieStng-

und Befunden', besser abwarten zu können y).

Im Jahr 6 >o soll durch das Glockengeläute, wel-ches Lupus, Bischof von Orleans, veranstaltete, dieArmee des ClothariuS in solches Schrecken versetztworden seyn, daß solche die Belagerung aufhob unddie Flucht ergriff r).

In Britannien gab man im Jahr 630 n. C. G.mit den Glocken das Zeichen zum Gottesdienst 5).

Im Jahr 8t2 wird schon einer silbernen Glockegedacht, die Wilhelm, Herzog von Aquikanien, andie Decke der Kirche des von ihm gestifteten KlostersGrllone aufhangen ließ.

Im Morgenlande wurde der Gebrauch der Glo-cken erst im neunten Jahrhundert eingeführt, aberdie Art ihrer Einführung daselbst wird etwas ver-schiedentlich erzählt. Ursus Patriciacus, Herzog vonVenedig, schickte dem Kaiser Michael III., für denwider die Saracenen geleisteten treuen Beystand, imJahr 86L zwölf grosse Glocken, welche Kaiser Bafi-lius I. im Jahr 8?t , nach andern 872 zuerst ge-brauchte r). Andere sagen, die Benetianer hättenden Kaiser Michael II. nur mit einer, aber denBasslius I. mit zwölf Glocken beschenkt u). An-dere nennen erst das Jahr 874, wo Basilius mitzwölf grossen Glocken von den Venetiancrn beschenktworden sey v).

Turketulus, erster Abt zu Crowland, in Lin-colushire in England, der 87 L starb, schenkte dem'von ihm gesitteten Kloster 6 Glocken, nachdem erschon vorher eine grosse Glocke hatte giessen lassen v).