lys Haar-Röhrlein — Habertrank.
re umgebenden Wassers, andere aus der Adhäsiondes WasserS an den innern Seilen der Glasröhre,andere aus einem gegenseitigen Anziehen dcS Was-sers und des Glases. Ohne hierin entscheiden zuwollen, erinnere ich nur noch, daß sich aus dieserErscheinung abnehmen laßt, wie es kommt, daß einSchwamm, ein Stück Brod oder auch poröse Erdesich ganz voll Wasser ziehen, wenn man auch mitden genannten Dingen nur die.Oberfläche des Was-sers berührt. Eben so läßt sich daraus abnehmen,wie der Saft in den Bäumen bis zur höchsten Spi-tze steigen kann. Man betrachtet nemlich die innernTheile dieser Gegenstände als aneinander liegendeHaar-Röhrchen, in denen die Feuchtigkeit aufwärtssteigt.
Pascal, der vom gequilibrio kluiäorum schrieb,kannte die Haar-Röhrchcn noch nicht, wie der Her-ausgeber der Opulculorum poükumorum kalcalü klo-net. !. nach der Vorrede bezeugt, welcher zugleich be-hauptet, daß man in Frankreich die ersten Experi-mente dieser Art gemacht babe. Robert Boyle, derdie Haar-Rvhrchen zuerst in England bekannt gemachthaben soll, bestätiget dieses a) ; Honorakus Fabrierinnert aber, daß man die ersten E/peri'mente da-mit zu Florenz gemacht habe l>).
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Haas s. Luftpumpe.
Habertrank. Die Bereitung eines Haber-tranks , der wider viele Zufälle und Krankheiten derMeyschen mit Nutzen zu gebrauchen ist, erfand L>