Band 
Zweyter Theil.
Seite
191
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Habis — Hackbret.

Richard Lower in England , der 1691 start. DieBereitung desselben steht in dem

Kcrn der Wtffensch. und Kunststücke, Erfurt >745- 5.

B. G. 4Z6. 4L8-

Ha bis f. Gesetze.

Hab recht (Jsaac) f. Planispharium.

Hack (Mich. Siegm.) s. Experimental-Physik,Thermometer.

Hack (ein Sohn des vorigen) s. Glas-Auge.

Hackbret ist ein länglich viereckigteS, gleich ei-nem Clavier mit metallenen Saiten bezogenes In-strument, welches mit zwey vorn etwas gebogenenSköckchen geschlagen wird. Die Alten hatten zweyInstrumente, die entweder mit unserm Hackbret völ-lig einerley oder doch demselben sehr ähnlich waren.DaS erste hieß Barbitos, welches Prätorius einHackbret nennt 2). Es war nach einigen mit drey,nach andern "mit sieben, nach andern aber mit nochmehrern Dratsaiten bezogen und wurde mikdemPlec«trum geschlagen. Als Erfinder desselbeo giebt mandie Muse Melpomene b), den Terpander c) vonLesbvs, der in der ZZ. Olympiade berühmt war,den Alcaus von Mitylene auf Lesbvs, der in der 44.Olympiade lebte 6) und endlich auch den Anakreonan, der um die 62. Olympiade blühte e). Eineandere Art des Hackbrets war die Sambuca, diedrey, nach andern vier Saiten von ungleicher Län-ge hakte und nach einigen vom Sambyp k), nachandern von den Trvglodyten in Afrika §), nach an-dern vom Jbicus k), der in der 60. Olmpiade lebt«,erfunden wurde.